Wie hoch sind Notar- und Grundbuchkosten bei Ihrem Immobilienkauf? Geben Sie den Kaufpreis ein und der Rechner zeigt Ihnen alle Nebenkosten nach GNotKG sofort an.
Nebenkosten gesamt (ohne Makler)
-
Notarkosten
-
Grundbuchkosten
-
Grunderwerbsteuer 3,5 %
-
Gesamt Nebenkosten
-
Ihre Aufschlüsselung
Aktualisiert sich live| Position | Betrag |
|---|
Notarkosten beim Immobilienkauf: Wie sie sich zusammensetzen
Die Notarkosten basieren auf dem Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG). Die Beurkundungsgebuehr fuer den Kaufvertrag betraegt in der Regel rund 1,5 Prozent des Kaufpreises. Zusammen mit Vollzugsgebuehren, Betreuungsgebuehren und der gesetzlichen Umsatzsteuer ergibt sich ein Gesamtbetrag von etwa 2 Prozent. Bei einem Kaufpreis von 350.000 Euro sind das rund 7.000 Euro an Notarkosten.
Grundbuchkosten: Auflassungsvormerkung und Eigentuemereintragung
Das Grundbuchamt berechnet fuer die Auflassungsvormerkung und die endgueltige Eigentuemereintragung ebenfalls Gebuehren nach GNotKG. Als vereinfachte Orientierung gelten rund 0,5 Prozent des Kaufpreises. Die genaue Hoehe richtet sich nach den einzelnen Eintragungsakten und dem eingetragenen Wert. Bei 350.000 Euro Kaufpreis sind das etwa 1.750 Euro.
Grunderwerbsteuer: Laendersache mit Referenzwert 3,5 Prozent
Die Grunderwerbsteuer wird von den Bundeslaendern erhoben. Der Mindestsatz betraegt 3,5 Prozent (Bayern, Sachsen). In den meisten anderen Bundeslaendern liegt er hoeher, bis zu 6,5 Prozent. Dieser Rechner verwendet 3,5 Prozent als Referenzwert. Fuer den tatsaechlichen Satz Ihres Bundeslandes nutzen Sie bitte den verlinkten Grunderwerbsteuer-Rechner. Bei 350.000 Euro Kaufpreis und 3,5 Prozent sind das 12.250 Euro.
Gesamtueberblick: Kaufnebenkosten realistisch einplanen
Kaufnebenkosten von rund 6 Prozent des Kaufpreises sind bei 3,5 Prozent Grunderwerbsteuer realistisch. In Bundeslaendern mit hoeheren Grunderwerbsteuersaetzen koennen die Nebenkosten auf 8 bis 10 Prozent steigen. Hinzu kommt bei maklerbegleiteten Transaktionen eine Courtage von bis zu 3,57 Prozent (haelftig zwischen Kaeufer und Verkaeufer). Die Nebenkosten muessen in der Regel aus Eigenkapital finanziert werden, da Banken sie selten beleihen. Planen Sie diese Kosten fruehzeitig ein, um Ihre Eigenkapitalanforderungen realistisch zu kalkulieren.