Berechnen Sie Ihren Stundensatz aus dem Jahreslohn und ermitteln Sie, wie viel Sie als Freelancer verrechnen muessen, um Ihren gewuenschten Verdienst zu erzielen.
Stundensatz (CHF)
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Freelancer-Stundensatz
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Tagesatz
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Verrechenbare Stunden/Jahr
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Ihre Aufschlüsselung
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So berechnen Sie Ihren Stundensatz in der Schweiz
Der Stundensatz eines Angestellten ergibt sich aus dem Jahreslohn geteilt durch die jaehrlichen Arbeitsstunden. Bei einem Jahreslohn von CHF 100'000, 220 Arbeitstagen und 8.4 Stunden pro Tag ergibt das 1'848 Arbeitsstunden. Der Stundensatz betraegt in diesem Fall rund CHF 54. Fuer Freelancer ist die Rechnung komplexer, da nicht alle Stunden verrechnet werden koennen und Sozialversicherungen sowie Betriebskosten selbst getragen werden muessen.
Ausfallquote und Overhead richtig einkalkulieren
Als Selbststaendiger in der Schweiz verbringen Sie einen erheblichen Teil Ihrer Arbeitszeit mit nicht verrechenbaren Taetigkeiten: Kundenakquise, Buchhaltung, Weiterbildung und administrative Aufgaben. Die Ausfallquote gibt an, wie viel Prozent Ihrer Arbeitszeit nicht direkt verrechnet werden kann. Uebliche Werte liegen zwischen 20 und 40 Prozent. Zusaetzlich kommen Overhead-Kosten wie Buero, Software, Versicherungen und AHV-Beitraege hinzu. Diese werden als prozentualer Aufschlag auf den Ziel-Jahreslohn berechnet.
Typische Stundensaetze fuer Freelancer in der Schweiz 2025
Die Stundensaetze variieren je nach Branche und Erfahrung erheblich. IT-Spezialisten und Software-Entwickler verlangen haeufig zwischen CHF 120 und CHF 250 pro Stunde. Projektmanager und Unternehmensberater liegen meist im Bereich von CHF 150 bis CHF 200. Designer und Texter erzielen in der Regel CHF 80 bis CHF 150. Als Faustregel gilt: Der Freelancer-Stundensatz sollte mindestens 50 bis 80 Prozent hoeher sein als der vergleichbare Angestellten-Stundensatz, um alle Zusatzkosten abzudecken.
Haeufige Fehler bei der Stundensatz-Kalkulation
Viele Freelancer kalkulieren ihren Stundensatz zu tief, weil sie die Ausfallquote unterschaetzen oder Kosten wie AHV-Beitraege (als Selbststaendiger rund 10 Prozent), Krankentaggeldversicherung und Berufshaftpflicht vergessen. Ein weiterer Fehler ist die fehlende Beruecksichtigung von unbezahlten Ferientagen und Feiertagen. In der Schweiz gibt es 26 Feiertage, die je nach Kanton variieren. Planen Sie daher realistisch mit 200 bis 220 effektiven Arbeitstagen pro Jahr und kalkulieren Sie lieber etwas grosszuegiger, um finanzielle Engpaesse zu vermeiden.