Endbetrag und Zinsertrag eines Schweizer Sparkontos mit jaehrlicher Verzinsung und optionalen jaehrlichen Einzahlungen berechnen.
Endbetrag
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Einzahlungen total
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Zinsertrag total
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Wie Sparzinsen auf einem Schweizer Konto wachsen
Ein Sparkonto ist das einfachste Sparinstrument der Schweiz: Geld einzahlen, jaehrlich Zinsen kassieren, Zinseszinseffekt nutzen. Der Effekt ist bei tiefen Zinsen bescheiden, aber er ist verlasslich. Wer CHF 10'000 zu 0,5 Prozent anlegt und jaehrlich CHF 1'000 hinzufuegt, baut ueber 10 Jahre ein solides Polster auf, ohne jedes Marktrisiko einzugehen. Das Sparkonto eignet sich besonders als Notgroschen oder als Puffer fuer mittelfristige Ausgaben wie Renovierungen, Ausbildungskosten oder einen Autokauf. Wer langfristig Vermogen aufbauen will, kombiniert das Sparkonto mit renditestarkeren Instrumenten wie Fonds oder der Saeule 3a.
Rechenbeispiel: CHF 10'000 Einlage, 0,5 Prozent, 10 Jahre, CHF 1'000 jaehrliche Einzahlung
Mit einer Einlage von CHF 10'000, einem Jahreszins von 0,5 Prozent, einer Laufzeit von 10 Jahren und jaehrlichen Einzahlungen von CHF 1'000 ergibt sich folgendes Bild: Die Gesamteinzahlungen belaufen sich auf CHF 10'000 plus 10 mal CHF 1'000, also CHF 20'000. Der Endbetrag liegt bei rund CHF 20'554. Der Zinsertrag von rund CHF 554 erscheint klein, ist aber risikolos und garantiert. Zum Vergleich: Ohne die jaehrlichen Einzahlungen waechst die Einlage von CHF 10'000 nach 10 Jahren auf rund CHF 10'511.
Erhoht man den Zinssatz auf 1,5 Prozent, steigt der Zinsertrag auf rund CHF 1'700 bei sonst gleichen Parametern. Verdoppelt man die Laufzeit auf 20 Jahre, nimmt der Zinsanteil dank des Zinseszinseffekts ueberproportional zu. Diese Zahlen sind Bruttobetraege vor Verrechnungssteuer und vor Einkommenssteuer.
Formel hinter der Berechnung
Der Rechner verwendet jaehrliche Verzinsung. Die Einlage waechst nach der geometrischen Reihe: Endwert = Einlage mal (1 plus r) hoch n, wobei r der Jahreszinssatz und n die Anzahl Jahre ist. Die jaehrlichen Einzahlungen werden als nachschussige Rente am Jahresende behandelt: Endwert = Jahresrate mal ((1 plus r) hoch n minus 1) dividiert durch r. Bei einem Zinssatz von null vereinfacht sich die Formel auf Jahresrate mal n. Beide Teilwerte zusammen ergeben den Endbetrag. Dieses Modell entspricht der Standardmethode der meisten Schweizer Banken fuer Sparkonten.
Verrechnungssteuer und Deklarationspflicht
Auf Zinsertraege aus Schweizer Sparkonten zieht die Bank direkt 35 Prozent Verrechnungssteuer ab und uberweist diesen Betrag an den Bund. Der Kontoauszug weist deshalb nur 65 Prozent des Bruttozinses aus. Wer die Zinsertraege vollstaendig in der Steuererklarung unter Wertschriften und Guthabenertrage deklariert, erhaelt die 35 Prozent zurueck. Bei einem jaehrlichen Bruttosatz von CHF 100 werden CHF 35 zurueckgehalten und CHF 65 gutgeschrieben. Nach der Deklaration folgt die volle Rueckerstattung. Wer die Ertraege nicht deklariert, verliert die 35 Prozent dauerhaft und riskiert nachtraegliche Besteuerung und Bussen. Dieser Rechner zeigt stets den Bruttobetrag vor Verrechnungssteuer.