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Festgeld-Rechner Schweiz 2026

Berechnen Sie kostenlos Endbetrag und Zinsertrag fuer Festgeld und Kassenobligationen in der Schweiz. Anlagebetrag, Zinssatz und Laufzeit eingeben.

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Endbetrag und Zinsertrag fuer Festgeld oder Kassenobligationen in CHF berechnen, inklusive Verrechnungssteuerhinweis.

Endbetrag bei Faelligkeit

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Zinsertrag (brutto)

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Nach Verrechnungssteuer 35 %

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Wie Festgeld und Kassenobligationen funktionieren

Festgeld und Kassenobligationen sind zwei der aeltesten Anlageformen in der Schweiz. Sie legen einen bestimmten Betrag fuer eine vereinbarte Laufzeit bei einer Bank an und erhalten dafuer einen festen Zinssatz. Der groesste Vorteil gegenueber dem Sparkonto ist die Planbarkeit: Sie wissen genau, wie viel Sie am Ende der Laufzeit erhalten. Da die Bank mit Ihrem Kapital bis zur Faelligkeit fest rechnen kann, bietet sie Ihnen einen hoeheren Zinssatz als fuer taeglich kuendbares Geld. Der Nachteil ist die eingeschraenkte Verfuegbarkeit: Vorzeitige Kuendigung ist entweder nicht moeglich oder mit einer Gebuehr verbunden. Bevor Sie anlegen, sollten Sie sicherstellen, dass Sie das Geld bis zur Faelligkeit tatsaechlich entbehren koennen.

Rechenbeispiel: CHF 20'000, 1,5 Prozent, 3 Jahre

Mit einem Anlagebetrag von CHF 20'000, einem Jahreszins von 1,5 Prozent und einer Laufzeit von 3 Jahren ergibt sich folgendes Resultat bei jaehrlicher Verzinsung und Zinseszins: Nach Jahr 1 betraegt das Kapital CHF 20'300, nach Jahr 2 CHF 20'604,50, und nach Jahr 3 rund CHF 20'913,57. Der gesamte Bruttozinsertrag liegt damit bei rund CHF 913.57. Die Verrechnungssteuer von 35 Prozent auf den Ertrag betraegt rund CHF 319.75, die Sie in der naechsten Steuererklarung vollstaendig zurueckfordern koennen. Der Ertrag nach Verrechnungssteuer, den die Bank tatsaechlich auszahlt, betraegt rund CHF 593.82.

Der Unterschied zwischen Brutto- und Nettoertrag klingt nach Verlust, ist aber keiner, sofern Sie die Ertraege in der Steuererklarung angeben. Die Verrechnungssteuer dient dem Bund als Sicherung gegen Steuerhinterziehung; wer deklariert, erhaelt den vollen Betrag zurueck.

Zinseszins bei Festgeld: Jaehrliche Gutschrift versus Endverrechnung

Nicht alle Banken handhaben die Zinsgutschrift gleich. Bei manchen Produkten werden die Zinsen jaehrlich dem Kapital gutgeschrieben und verzinsen sich in den Folgejahren selbst; das ist echter Zinseszins. Bei anderen Produkten, etwa klassischen Kassenobligationen, werden die Zinsen am Ende der Gesamtlaufzeit auf einmal ausgezahlt, ohne Zwischengutschrift. In diesem Fall entsteht kein Zinseszinseffekt, und der Ertrag faellt etwas tiefer aus. Dieser Rechner verwendet die jaehrliche Verzinsung mit Zinseszins, was in der Regel die vorteilhaftere Variante darstellt. Fragen Sie bei der Bank nach, welche Methode fuer Ihr konkretes Produkt gilt.

Das Leiter-Prinzip fuer Festgeld in der Schweiz

Wer nicht alles auf eine Laufzeit setzen will, nutzt das sogenannte Leiter-Prinzip: Das verfuegbare Kapital wird auf mehrere Tranchen mit unterschiedlichen Faelligkeiten aufgeteilt, zum Beispiel je ein Viertel auf 1, 2, 3 und 4 Jahre. Jedes Jahr faellt eine Tranche faellig und wird zum dann aktuellen Marktzins neu angelegt. Das senkt das Wiederanlagerisiko, weil Sie nicht das gesamte Kapital zu einem unguestigen Zeitpunkt zu tiefen Zinsen binden. Ausserdem bleibt ein Teil des Kapitals in kuerzeren Abstaenden verfuegbar, falls sich Ihre Liquiditaetssituation aendert. Diesen Rechner koennen Sie nutzen, um die einzelnen Tranchen separat zu berechnen und die Gesamtrendite des Leiter-Portfolios zu schaetzen.

Frequently asked questions

Was ist der Unterschied zwischen Festgeld und einem Sparkonto?
Beim Festgeld binden Sie Ihr Kapital fuer eine fest vereinbarte Laufzeit, zum Beispiel 1, 2 oder 5 Jahre. Waehrend dieser Zeit ist eine vorzeitige Verfuegung in der Regel nicht moeglich oder nur mit einer Zinsstrafe verbunden. Dafuer erhalten Sie einen hoeheren Zinssatz als auf einem normalen Sparkonto, das taeglich verfuegbar ist. Kassenobligationen von Schweizer Banken funktionieren aehnlich, werden aber als Wertpapier verbrieft. Fuer Geldbetraege, die Sie bis zur Faelligkeit sicher nicht benoetigen, kann Festgeld wegen des hoheren Zinssatzes attraktiver sein als ein Sparkonto.
Was bedeutet Zinsbindung und was passiert bei vorzeitigem Rueckzug?
Die Zinsbindung bedeutet, dass der vereinbarte Zinssatz fuer die gesamte Laufzeit festgeschrieben ist, unabhaengig davon, wie sich das Zinsniveau am Markt entwickelt. Das ist ein Vorteil, wenn die Zinsen fallen, und ein Nachteil, wenn sie steigen. Ein vorzeitiger Rueckzug des Kapitals vor Faelligkeit ist bei echtem Festgeld meist nicht vorgesehen; viele Banken verlangen in solchen Faellen eine Vorschussgebuehr oder zahlen nur den Betrag zum Nominalwert ohne Zinsen. Kassenobligationen koennen unter bestimmten Umstaenden am Markt weiterverkauft werden, allerdings zum dann gueltigen Kurs.
Wie funktioniert die Verrechnungssteuer bei Festgeldzinsen?
Der Bund erhebt auf Zinsertraege aus Schweizer Bankguthaben eine Verrechnungssteuer von 35 Prozent. Diese wird bei der Auszahlung direkt abgezogen, das heisst, die Bank ueberweist den Verrechnungssteueranteil an die Eidgenoessische Steuerverwaltung und schreibt Ihnen nur 65 Prozent des Bruttozinsertrags gut. In der Steuererklarung deklarieren Sie die Bruttoertraege und erhalten die 35 Prozent vollstaendig zurueck. Die Verrechnungssteuer ist damit letztlich ein zinsloses Darlehen an den Bund, kein dauerhafter Verlust, sofern Sie die Ertraege korrekt angeben.
Wie waehle ich die richtige Laufzeit fuer Festgeld?
Die wichtigsten Faktoren sind Ihr Liquiditaetsbedarf und Ihre Zinserwartung. Benoetigen Sie das Geld innerhalb von zwei Jahren sicher, waehlen Sie eine kurze Laufzeit von 12 bis 24 Monaten. Glauben Sie, dass die Zinsen steigen werden, fahren Sie mit kurzeren Laufzeiten besser, damit Sie bald wieder zu einem hoeheren Satz anlegen koennen. Erwarten Sie sinkende Zinsen, lohnt sich eine laengere Bindung, um den aktuellen Satz zu sichern. Viele Anleger in der Schweiz verteilen ihr Festgeldkapital auf mehrere Laufzeiten, also zum Beispiel je ein Drittel auf 1, 2 und 3 Jahre, um flexibel zu bleiben. Dieses sogenannte Leiter-Prinzip senkt das Wiederanlagerisiko.

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