Ermitteln Sie Ihre persoenliche Rentenluecke in der Schweiz: Geben Sie Ihre gewuenschte Rente, die erwarteten AHV- und BVG-Leistungen sowie Ihr 3a-Kapital ein. Der Rechner zeigt das fehlende Kapital und den notwendigen monatlichen Sparbedarf bis zur Pensionierung.
Monatliche Rentenluecke
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Vorgesehene Rente (AHV+BVG)
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Benoetigtes Kapital
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Fehlkapital
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Monatlicher Sparbedarf
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Ihre Aufschlüsselung
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Wie funktioniert die Berechnung der Rentenluecke?
Der Rechner addiert zunachst AHV- und BVG-Rente zur erwarteten Gesamtrente aus dem ersten und zweiten Saeule. Die monatliche Luecke ergibt sich aus der Differenz zwischen Ihrer Zielrente und dieser Summe. Um das benoetigte Kapital zu ermitteln, wird die jaehrliche Luecke mit dem Faktor 25 multipliziert, was der 4-Prozent-Regel entspricht. Anschliessend wird der prognostizierte Wert des 3a-Guthabens bei Pensionierung abgezogen. Das verbleibende Fehlkapital wird in einen monatlichen Sparbedarf umgerechnet, der auf der Rentenformel des Barwertansatzes basiert und die angegebene Rendite beruecksichtigt.
Haeufige Fehler bei der Vorsorgeplanung
Viele Personen unterschaetzen ihre kuenftige Rentenluecke, weil sie die Auswirkungen der Inflation auf den Lebensstandard nicht einkalkulieren. Ein weiterer verbreiteter Fehler ist, die BVG-Rente zu optimistisch anzusetzen: Der gesetzliche Umwandlungssatz von 6,8 Prozent gilt nur fuer den obligatorischen Teil des Altersguthabens. Im ueberobligatorischen Bereich setzen viele Pensionskassen wesentlich tiefere Satze an, oft zwischen 5,0 und 5,5 Prozent. Es empfiehlt sich daher, den aktuellen Vorsorgeausweis der Pensionskasse beizuziehen und den dort ausgewiesenen prognostizierten Rentenbetrag direkt einzugeben, anstatt ihn zu schaetzen.
Schweizer Besonderheiten bei der privaten Vorsorge
In der Schweiz ist die Saeule 3a das steuerlich attraktivste Instrument zur Schliessung der Rentenluecke. Einzahlungen koennen vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden und das Kapital wachst steuerfrei. Bei Bezug faellt eine reduzierte Kapitalleistungssteuer an, die deutlich tiefer liegt als der ordentliche Einkommenssteuersatz. Durch eine gestaffelte Bezugsstrategie ueber mehrere Jahre oder Konten laesst sich diese Steuer weiter optimieren. Wer keiner Pensionskasse angeschlossen ist, zum Beispiel Selbstaendige, kann bis zu 20 Prozent des Nettoeinkommens einzahlen, maximal 36\'288 CHF (Stand 2025).
Wann sollte ich einen Vorsorgeexperten beiziehen?
Dieser Rechner liefert eine fundierte Ersteinschaetzung, ersetzt jedoch keine individuelle Beratung. Bei grossen Rentenluecken, Plaenen fuer eine Fruhpensionierung oder dem Wunsch nach Kapitalbezug aus der Pensionskasse empfiehlt sich ein Gesprach mit einem unabhaengigen Vorsorgeberater oder einer Vertrauensperson der Pensionskasse. Auch Personen mit Erwerbsunterbruechen, Teilzeitarbeit oder einem internationalen Hintergrund sollten pruefen, ob Beitragsluecken bei der AHV geschlossen werden muessen, da fehlende Beitragsjahre die maximale Altersrente dauerhaft kuerzeln.