Zielbetrag fuer Ihre Notfallreserve, verbleibende Luecke und Monate bis zum Ziel auf einen Blick.
Zielbetrag Notgroschen
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Noch fehlend
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Monate bis zum Ziel
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Your breakdown
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Warum ein Notgroschen die Grundlage jeder Finanzplanung ist
Ohne Notfallreserve zwingt jede unvorhergesehene Ausgabe, ob Zahnarztrechnung, Autoschaden oder ein kurzer Jobunterbruch, zu teuren Schnellkrediten oder zur Auflösung von Anlagedepots zum ungünstigsten Zeitpunkt. Ein Notgroschen von drei bis sechs Monatslöhnen schirmt das laufende Budget ab und lässt Investitionen in Ruhe wachsen. In der Schweiz kommt hinzu, dass Krankenkassenprämien, die je nach Kanton mehrere hundert Franken monatlich betragen, auch bei Einkommensausfall weiterlaufen. Das macht eine ausreichend grosse Reserve besonders wichtig.
Rechenbeispiel: CHF 4'000 Fixkosten, vier Monate Ziel
Nehmen wir die Standardwerte dieses Rechners: monatliche Fixkosten von CHF 4'000, ein Ziel von vier Monaten, bereits CHF 2'000 gespart und eine monatliche Sparrate von CHF 500. Das ergibt einen Zielbetrag von CHF 16'000. Nach Abzug der bereits vorhandenen CHF 2'000 fehlen noch CHF 14'000. Bei einer Sparrate von CHF 500 pro Monat sind das 28 Monate bis zum vollständigen Aufbau der Reserve.
Notgroschen und Säule 3a: zwei getrennte Töpfe
Ein häufiger Irrtum in der Schweiz: Viele rechnen das Guthaben auf dem Säule-3a-Konto zum Notgroschen. Das ist falsch. Säule-3a-Gelder sind bis zur Pensionierung gesperrt; Ausnahmen wie Wohneigentumsvorbezug oder Auswanderung erfordern Vorlaufzeit und sind nicht für kurzfristige Liquiditätsbedürfnisse gedacht. Der Notgroschen muss auf einem normalen Sparkonto oder Privatkonto liegen, das täglich verfügbar ist. Erst wenn die Reserve aufgebaut ist, lohnt es sich, überschüssige Sparraten in die Säule 3a zu lenken und von der Steuerersparnis zu profitieren.
Sparrate erhöhen oder Fixkosten senken
Wer den Aufbau beschleunigen möchte, hat zwei Hebel: die monatliche Sparrate erhöhen oder die Fixkosten senken. Gerade in der Schweiz, wo Miete und Krankenkasse grosse Posten sind, lohnt sich ein jährlicher Prämienvergleich auf Krankenkassenvergleichsplattformen. Schon ein Wechsel in ein günstigeres Modell mit höherem Selbstbehalt kann CHF 100 bis 200 pro Monat freistellen. Diese Summe direkt in die Notfallreserve zu leiten verkürzt die Ansparzeit erheblich. Sobald das Ziel erreicht ist, fliesst die Sparrate weiter in Vorsorge oder Kapitalaufbau.