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Mieten vs. Kaufen Rechner Schweiz 2025

Berechnen Sie, ob Mieten oder Kaufen 2025 in der Schweiz guenstiger ist. Monatliche Kosten, Eigenkapitalverzinsung und 10-Jahres-Vergleich.

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Vergleichen Sie die monatlichen Kosten von Mieten und Kaufen in der Schweiz und sehen Sie, welche Option ueber Ihren gewaehlten Anlagehorizont finanziell vorteilhafter ist.

Alle Angaben ohne Gewaehr. Dieser Rechner dient der Orientierung und ersetzt keine Fachberatung.

Monatskosten Kaufen (CHF)

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Monatskosten Mieten

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Differenz pro Monat

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Kaufvorteil nach X Jahren

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Immobilienwert nach X Jahren

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Ihre Aufschlüsselung

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Wie funktioniert der Mieten-vs.-Kaufen-Vergleich?

Der Rechner stellt die monatlichen Gesamtkosten des Kaufens den Mietkosten gegenueber. Auf der Kaufseite fliesst die annuitaetische Hypothekarrate ein, die sich aus Kaufpreis, Eigenkapital, Zinssatz und Anlagehorizont ergibt. Dazu kommen pauschal 1 Prozent des Kaufpreises pro Jahr als Unterhalts- und Nebenkosten. Auf der Mietseite steht die eingegebene Monatsmiete. Der Kaufvorteil nach dem gewaehlten Horizont berechnet sich aus der kumulierten monatlichen Einsparung, der Immobilienwertsteigerung und den Opportunitaetskosten des Eigenkapitals, also der Rendite, die das Eigenkapital in einer Alternativanlage erzielt haette.

Die Rolle des Eigenkapitals und seiner Opportunitaetskosten

In der Schweiz sind mindestens 20 Prozent des Kaufpreises als Eigenkapital vorgeschrieben. Dieses Geld fliesst in die Liegenschaft und steht nicht mehr fuer andere Investitionen zur Verfuegung. Der Rechner berechnet den entgangenen Gewinn, der entstanden waere, wenn das Eigenkapital stattdessen zu der gewaehlten Alternativrendite angelegt worden waere. Dieser Betrag wird dem Mieten gutgeschrieben. Ist die Immobilienrendite hoeher als die Alternativanlage, faellt der Kaufvorteil groesser aus. Liegt sie tiefer, schmaelert das den Vorteil des Kaufens erheblich.

Typische Fehler beim Mieten-vs.-Kaufen-Vergleich

Ein haeufiger Fehler ist es, nur die Hypothekarrate mit der Miete zu vergleichen und die Nebenkosten zu vergessen. In der Schweiz machen Unterhalts- und Renovierungsrueckstellungen, Gebaeudeversicherung und Gebuehren oft CHF 500 bis CHF 1 500 pro Monat aus. Ein weiterer Fehler ist das Ignorieren der Opportunitaetskosten: Das gebundene Eigenkapital kostet real Rendite, auch wenn es nicht sichtbar als Ausgabe erscheint. Wer diese beiden Posten weglasst, ueberschaetzt den finanziellen Vorteil des Kaufens systematisch.

Schweizer Besonderheiten: Eigenmietwert und Tragbarkeit

In der Schweiz wird Wohneigentum steuerlich als Einkommen angerechnet. Der sogenannte Eigenmietwert ist ein fiktives Mieteinkommen, das der Kanton auf den steuerbaren Einkommensanteil aufschlaegt. Im Gegenzug koennen Unterhaltskosten und Hypothekarzinsen steuerlich abgezogen werden. Dieser Rechner beruecksichtigt den Eigenmietwert nicht, da er kantonsabhaengig ist. Fuer eine vollstaendige Analyse empfiehlt sich die Beratung durch eine Steuerfachperson. Zusaetzlich verlangt die FINMA, dass die Hypothekarlast bei einem kalkulatorischen Zins von 5 Prozent nicht mehr als ein Drittel des Bruttoeinkommens ausmacht, was die Tragbarkeit als Kaufhuernis weiter verschaerft.

Frequently asked questions

Wann lohnt sich Kaufen gegenueber Mieten in der Schweiz?
Kaufen lohnt sich langfristig, wenn die monatlichen Hypothekarkosten plus Nebenkosten tiefer liegen als die Miete und der Immobilienwert stabil bleibt oder steigt. Entscheidend ist auch, ob das eingesetzte Eigenkapital im Immobilienmarkt eine aehnliche Rendite erwirtschaftet wie an der Boerse. Der Rechner zeigt Ihnen den Kaufvorteil nach dem gewaehlten Anlagehorizont unter Beruecksichtigung aller drei Faktoren.
Wie hoch muss das Eigenkapital beim Immobilienkauf in der Schweiz sein?
In der Schweiz schreibt die FINMA-Richtlinie vor, dass mindestens 20 Prozent des Kaufpreises als Eigenkapital eingebracht werden muessen. Davon muessen mindestens 10 Prozent aus eigenen Mitteln stammen, also nicht aus Pensionskassenvorbezug. Bei einem Kaufpreis von CHF 1 Million benoetigen Sie demnach mindestens CHF 200 000 Eigenkapital, wovon CHF 100 000 aus eigenen Ersparnissen kommen muessen.
Was sind Nebenkosten beim Wohneigentum und wie hoch sind sie?
Nebenkosten umfassen Unterhalts- und Renovierungskosten, Gebaeudeversicherung, Gebuehren und allgemeine Rueckstellungen. Als Faustregel gilt in der Schweiz etwa 1 Prozent des Kaufpreises pro Jahr. Bei einer Liegenschaft im Wert von CHF 800 000 entspricht das CHF 8 000 pro Jahr oder rund CHF 667 pro Monat. Dieser Wert ist im Rechner als Standard hinterlegt und kann je nach Zustand und Alter der Liegenschaft hoeher oder tiefer ausfallen.
Was ist der Opportunitaetskostenvorteil beim Mieten?
Wer mietet statt kauft, behalt sein Eigenkapital liquide und kann es investieren, zum Beispiel in ein diversifiziertes Wertschriftenportfolio. Der Rechner berechnet, welchen Betrag das Eigenkapital ueber den Anlagehorizont bei der gewaehlten Alternativrendite erwirtschaftet haette. Dieser Betrag wird beim Mieten als Vorteil gegenueber dem Eigenheim bewertet, da er beim Kauf als Opportunitaetskosten entsteht.

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Sources

  1. Tarif 2025 direkte Bundessteuer (Art. 36 DBG), Rundschreiben 2-210-D-2024, Eidgenoessische Steuerverwaltung ESTV
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