Vergleichen Sie die monatlichen Kosten von Mieten und Kaufen in der Schweiz und sehen Sie, welche Option ueber Ihren gewaehlten Anlagehorizont finanziell vorteilhafter ist.
Monatskosten Kaufen (CHF)
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Monatskosten Mieten
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Differenz pro Monat
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Kaufvorteil nach X Jahren
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Immobilienwert nach X Jahren
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Ihre Aufschlüsselung
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Wie funktioniert der Mieten-vs.-Kaufen-Vergleich?
Der Rechner stellt die monatlichen Gesamtkosten des Kaufens den Mietkosten gegenueber. Auf der Kaufseite fliesst die annuitaetische Hypothekarrate ein, die sich aus Kaufpreis, Eigenkapital, Zinssatz und Anlagehorizont ergibt. Dazu kommen pauschal 1 Prozent des Kaufpreises pro Jahr als Unterhalts- und Nebenkosten. Auf der Mietseite steht die eingegebene Monatsmiete. Der Kaufvorteil nach dem gewaehlten Horizont berechnet sich aus der kumulierten monatlichen Einsparung, der Immobilienwertsteigerung und den Opportunitaetskosten des Eigenkapitals, also der Rendite, die das Eigenkapital in einer Alternativanlage erzielt haette.
Die Rolle des Eigenkapitals und seiner Opportunitaetskosten
In der Schweiz sind mindestens 20 Prozent des Kaufpreises als Eigenkapital vorgeschrieben. Dieses Geld fliesst in die Liegenschaft und steht nicht mehr fuer andere Investitionen zur Verfuegung. Der Rechner berechnet den entgangenen Gewinn, der entstanden waere, wenn das Eigenkapital stattdessen zu der gewaehlten Alternativrendite angelegt worden waere. Dieser Betrag wird dem Mieten gutgeschrieben. Ist die Immobilienrendite hoeher als die Alternativanlage, faellt der Kaufvorteil groesser aus. Liegt sie tiefer, schmaelert das den Vorteil des Kaufens erheblich.
Typische Fehler beim Mieten-vs.-Kaufen-Vergleich
Ein haeufiger Fehler ist es, nur die Hypothekarrate mit der Miete zu vergleichen und die Nebenkosten zu vergessen. In der Schweiz machen Unterhalts- und Renovierungsrueckstellungen, Gebaeudeversicherung und Gebuehren oft CHF 500 bis CHF 1 500 pro Monat aus. Ein weiterer Fehler ist das Ignorieren der Opportunitaetskosten: Das gebundene Eigenkapital kostet real Rendite, auch wenn es nicht sichtbar als Ausgabe erscheint. Wer diese beiden Posten weglasst, ueberschaetzt den finanziellen Vorteil des Kaufens systematisch.
Schweizer Besonderheiten: Eigenmietwert und Tragbarkeit
In der Schweiz wird Wohneigentum steuerlich als Einkommen angerechnet. Der sogenannte Eigenmietwert ist ein fiktives Mieteinkommen, das der Kanton auf den steuerbaren Einkommensanteil aufschlaegt. Im Gegenzug koennen Unterhaltskosten und Hypothekarzinsen steuerlich abgezogen werden. Dieser Rechner beruecksichtigt den Eigenmietwert nicht, da er kantonsabhaengig ist. Fuer eine vollstaendige Analyse empfiehlt sich die Beratung durch eine Steuerfachperson. Zusaetzlich verlangt die FINMA, dass die Hypothekarlast bei einem kalkulatorischen Zins von 5 Prozent nicht mehr als ein Drittel des Bruttoeinkommens ausmacht, was die Tragbarkeit als Kaufhuernis weiter verschaerft.