Realen Wert eines Betrags nach Inflation berechnen und den Kaufkraftverlust in CHF ablesen.
Realer Wert in X Jahren
-
Kaufkraftverlust
-
Noetiger Betrag zum Erhalt
-
Your breakdown
Updates live as you type| Position | Betrag |
|---|
Wie Inflation die Kaufkraft Ihres Geldes mindert
Inflation wirkt still und stetig. Ein Betrag von CHF 10'000 auf einem zinslosen Konto sieht nach zehn Jahren nominal unveraendert aus, kann aber real erheblich weniger kaufen. Bei einer jaehrlichen Inflation von 1,5 Prozent verliert dieser Betrag nach zehn Jahren rund CHF 1'390 an Kaufkraft. Nach zwanzig Jahren sind es fast CHF 2'600. Die Realrechnung erfolgt nach der Formel: Realwert = Betrag geteilt durch (1 plus Inflationsrate) hoch Anzahl Jahre. Wer Geld langfristig parkt, ohne eine Rendite zu erwirtschaften, die mindestens die Inflation ausgleicht, verliert real an Vermoegen.
Rechenbeispiel: CHF 10'000, 1,5 Prozent Inflation, 10 Jahre
Angenommen, Sie legen heute CHF 10'000 zurueck und die jaehrliche Inflation betraegt 1,5 Prozent. Nach zehn Jahren hat dieser Betrag in heutiger Kaufkraft nur noch den Wert von rund CHF 8'610. Der Kaufkraftverlust belaeuft sich auf gut CHF 1'390. Damit Sie nach zehn Jahren dieselbe Kaufkraft wie heute CHF 10'000 haben, muessten Sie heute bereits CHF 11'610 zuruecklegen oder Ihr Geld so anlegen, dass es mindestens 1,5 Prozent pro Jahr an Wert gewinnt.
Die Schweiz verzeichnet im internationalen Vergleich eine sehr niedrige Inflation. Dennoch summiert sich selbst eine Teuerung von 1,5 Prozent ueber zwanzig Jahre zu einem Kaufkraftverlust von fast einem Viertel. Wer langfristig plant, sollte die Inflation als festen Kostenfaktor einkalkulieren.
Nominalwert, Realwert und der Unterschied fuer Ihre Finanzplanung
Der Nominalwert ist der Franken-Betrag, der auf dem Kontoauszug steht. Der Realwert beschreibt, wie viel dieser Betrag in tatsaechlicher Kaufkraft wert ist. Diese Unterscheidung ist fuer jede Finanzplanung grundlegend. Wer pruefen moechte, ob eine Anlage wirklich rentabel ist, zieht vom Nominalzins die Inflationsrate ab und erhaelt den Realzins. Ein Sparkonto mit 1 Prozent Zins und einer Inflation von 1,5 Prozent liefert real minus 0,5 Prozent. Das Geld wuechst zwar nominal, verliert aber an Kaufkraft. Nur wenn der Nominalzins die Inflationsrate uebersteigt, wuechst das Vermoegen real.
Kaufkraft schuetzen: Moeglichkeiten in der Schweiz
Es gibt mehrere Wege, die Kaufkraft langfristig zu erhalten oder zu steigern. Aktienanlagen liefern historisch eine reale Rendite von 4 bis 6 Prozent pro Jahr und uebersteigen damit die Inflation deutlich, allerdings mit Kursschwankungen. Die Saeule 3a bietet Steuererleichterungen, die den Kaufkraftschutz erhoehen, insbesondere bei Anlage in Wertschriftenfonds statt auf dem Vorsorgekonto. Immobilien gelten als klassischer Inflationsschutz, weil Mieteinnahmen und Liegenschaftswerte langfristig mit der Teuerung mitziehen. Inflationsindexierte Anleihen passen den Nennwert direkt an den Landesindex der Konsumentenpreise an. Bargeld und niedrig verzinste Konten hingegen bieten keinen Schutz; sie sind fuer den Notgroschen und kurzfristige Liquiditaet gedacht, nicht als langfristige Wertaufbewahrung.