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Inflationsrechner Schweiz 2026

Berechnen Sie kostenlos den Kaufkraftverlust Ihres Geldes in der Schweiz. Betrag, Inflationsrate und Zeitraum eingeben, realen Wert sofort ablesen.

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Realen Wert eines Betrags nach Inflation berechnen und den Kaufkraftverlust in CHF ablesen.

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Wie Inflation die Kaufkraft Ihres Geldes mindert

Inflation wirkt still und stetig. Ein Betrag von CHF 10'000 auf einem zinslosen Konto sieht nach zehn Jahren nominal unveraendert aus, kann aber real erheblich weniger kaufen. Bei einer jaehrlichen Inflation von 1,5 Prozent verliert dieser Betrag nach zehn Jahren rund CHF 1'390 an Kaufkraft. Nach zwanzig Jahren sind es fast CHF 2'600. Die Realrechnung erfolgt nach der Formel: Realwert = Betrag geteilt durch (1 plus Inflationsrate) hoch Anzahl Jahre. Wer Geld langfristig parkt, ohne eine Rendite zu erwirtschaften, die mindestens die Inflation ausgleicht, verliert real an Vermoegen.

Rechenbeispiel: CHF 10'000, 1,5 Prozent Inflation, 10 Jahre

Angenommen, Sie legen heute CHF 10'000 zurueck und die jaehrliche Inflation betraegt 1,5 Prozent. Nach zehn Jahren hat dieser Betrag in heutiger Kaufkraft nur noch den Wert von rund CHF 8'610. Der Kaufkraftverlust belaeuft sich auf gut CHF 1'390. Damit Sie nach zehn Jahren dieselbe Kaufkraft wie heute CHF 10'000 haben, muessten Sie heute bereits CHF 11'610 zuruecklegen oder Ihr Geld so anlegen, dass es mindestens 1,5 Prozent pro Jahr an Wert gewinnt.

Die Schweiz verzeichnet im internationalen Vergleich eine sehr niedrige Inflation. Dennoch summiert sich selbst eine Teuerung von 1,5 Prozent ueber zwanzig Jahre zu einem Kaufkraftverlust von fast einem Viertel. Wer langfristig plant, sollte die Inflation als festen Kostenfaktor einkalkulieren.

Nominalwert, Realwert und der Unterschied fuer Ihre Finanzplanung

Der Nominalwert ist der Franken-Betrag, der auf dem Kontoauszug steht. Der Realwert beschreibt, wie viel dieser Betrag in tatsaechlicher Kaufkraft wert ist. Diese Unterscheidung ist fuer jede Finanzplanung grundlegend. Wer pruefen moechte, ob eine Anlage wirklich rentabel ist, zieht vom Nominalzins die Inflationsrate ab und erhaelt den Realzins. Ein Sparkonto mit 1 Prozent Zins und einer Inflation von 1,5 Prozent liefert real minus 0,5 Prozent. Das Geld wuechst zwar nominal, verliert aber an Kaufkraft. Nur wenn der Nominalzins die Inflationsrate uebersteigt, wuechst das Vermoegen real.

Kaufkraft schuetzen: Moeglichkeiten in der Schweiz

Es gibt mehrere Wege, die Kaufkraft langfristig zu erhalten oder zu steigern. Aktienanlagen liefern historisch eine reale Rendite von 4 bis 6 Prozent pro Jahr und uebersteigen damit die Inflation deutlich, allerdings mit Kursschwankungen. Die Saeule 3a bietet Steuererleichterungen, die den Kaufkraftschutz erhoehen, insbesondere bei Anlage in Wertschriftenfonds statt auf dem Vorsorgekonto. Immobilien gelten als klassischer Inflationsschutz, weil Mieteinnahmen und Liegenschaftswerte langfristig mit der Teuerung mitziehen. Inflationsindexierte Anleihen passen den Nennwert direkt an den Landesindex der Konsumentenpreise an. Bargeld und niedrig verzinste Konten hingegen bieten keinen Schutz; sie sind fuer den Notgroschen und kurzfristige Liquiditaet gedacht, nicht als langfristige Wertaufbewahrung.

Frequently asked questions

Wie mindert Inflation die Kaufkraft?
Inflation beschreibt den allgemeinen Anstieg des Preisniveaus ueber die Zeit. Wenn Preise steigen, kann man fuer denselben Franken weniger Waren und Dienstleistungen kaufen als frueher. Bei einer Inflationsrate von 2 Prozent verliert ein Betrag von CHF 10'000 nach zehn Jahren real rund CHF 1'830 an Kaufkraft. Das Geld auf dem Konto bleibt nominell CHF 10'000, reicht aber nur noch fuer das, was heute CHF 8'170 kosten wuerden. Relevant ist also die Differenz zwischen dem Nominalzins, den ein Sparkonto abwirft, und der Inflationsrate.
Wie hoch ist die Inflation in der Schweiz historisch?
Die Schweiz gehoert weltweit zu den Laendern mit der niedrigsten Inflation. Seit der Jahrtausendwende lag die jaehrliche Teuerung gemaess Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) im Durchschnitt unter 1 Prozent. Ausnahmen bildeten der Energiepreisschock 2022/2023, als die Inflation zeitweise auf ueber 3 Prozent stieg. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) strebt langfristig eine Preisstabilitat von 0 bis 2 Prozent an. Fuer die Finanzplanung empfiehlt sich ein vorsichtiger Annahme von 1 bis 2 Prozent pro Jahr.
Was ist der Unterschied zwischen Nominalwert und Realwert?
Der Nominalwert ist der tatsaechliche Franken-Betrag ohne Berucksichtigung der Kaufkraft. Der Realwert bereinigt diesen Betrag um die Inflation und gibt an, wie viel ein Betrag in heutiger Kaufkraft entspricht. Wer heute CHF 10'000 in eine festverzinsliche Anlage steckt, die nach zehn Jahren CHF 11'000 auswirft, hat nominal gewonnen. Bei 2 Prozent jaehrlicher Inflation liegt der Realwert von CHF 11'000 in zehn Jahren jedoch nur bei rund CHF 9'020 in heutiger Kaufkraft. Der nominale Gewinn war real ein Verlust.
Wie kann man sich gegen Inflation schuetzen?
In der Schweiz stehen mehrere Moeglichkeiten zur Verfugung, um die Kaufkraft langfristig zu erhalten. Sachwerte wie Aktien, Immobilien oder Rohstoffe steigen historisch zumindest teilweise mit der Inflation mit. Die gebundene Altersvorsorge in der Saeule 3a bietet Steuererleichterungen, die einen Teil des Kaufkraftverlusts ausgleichen. Inflationsgeschuetzte Anleihen (z. B. TIPS oder Schweizer inflationsindexierte Anleihen) zahlen Zinsen auf einen inflationsangepassten Nennwert. Bargeld oder Sparkonten mit sehr niedrigem Zins hingegen verlieren bei anhaltender Inflation real an Wert. Wichtig ist, den realen Zins zu pruefen: Nominalzins minus Inflationsrate ergibt die tatsaechliche Realrendite.

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