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Erste Million Rechner Schweiz 2026

Berechnen Sie, wie lange es dauert, mit Startkapital und monatlicher Sparrate eine Million Franken zu erreichen. Rendite und Zinseszins beruecksichtigt.

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Startkapital, monatliche Sparrate und Rendite eingeben und sofort ablesen, wie viele Jahre und Monate Sie bis zur ersten Million benoetigen.

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Warum die erste Million die schwerste ist

Die erste Million Franken gilt als das schwierigste Etappenziel auf dem Weg zum Wohlstand, weil man in der Anfangsphase vor allem von den eigenen Einzahlungen abhaengig ist. Mit wachsendem Kapital uebernimmt der Zinseszins immer mehr Arbeit, und der Schneeball rollt schneller. Wer CHF 500'000 erreicht hat, benoetigt bei 7 Prozent Rendite und unveraenderten Einzahlungen bis zur Million oft nur noch halb so lang wie bis zu den ersten CHF 500'000. Der Grund ist simpel: Die Zinsen auf das bereits aufgebaute Kapital addieren sich monatlich zu den neuen Einzahlungen und beschleunigen das Wachstum. Die erste Million schafft damit die Grundlage fuer alle weiteren Millionen.

Rechenbeispiel: CHF 10'000 Startkapital, CHF 1'000 pro Monat, 7 Prozent, Ziel CHF 1'000'000

Mit einem Startkapital von CHF 10'000, einer monatlichen Sparrate von CHF 1'000 und einer jaehrlichen Rendite von 7 Prozent benoetigt man rund 27 Jahre und 3 Monate, um CHF 1'000'000 zu erreichen. Dabei zahlt man insgesamt rund CHF 337'000 selbst ein. Der Zinsertrag von rund CHF 663'000 macht knapp zwei Drittel des Endvermogens aus.

Erhoeht man die monatliche Sparrate auf CHF 1'500, verkuerzt sich die Laufzeit auf rund 22 Jahre und 5 Monate. Eine Renditeerhohung von 7 auf 8 Prozent bei sonst gleichen Parametern bringt das Ziel auf rund 25 Jahre und 6 Monate vor. Beide Anpassungen wirken, aber die Kombination aus leicht erhohter Sparrate und konsequent guenstiger Anlage ist langfristig am effektivsten.

Wie der Rechner die Laufzeit berechnet

Der Rechner iteriert monatlich: Er startet mit dem Startkapital und addiert jeden Monat die Sparrate sowie die aufgelaufenen Zinsen. Der Monatszins ergibt sich aus dem Jahreszins geteilt durch 12. Die Iteration laeuft, bis das akkumulierte Kapital das Ziel erstmals erreicht oder ueberschreitet. Die genaue Anzahl der benoetigten Monate wird in Jahre und Restmonate umgerechnet und direkt angezeigt. Dieses Verfahren entspricht der gaengigen Berechnungsmethode fuer monatliche Sparplaene und ist identisch mit der Formel, die Schweizer Banken und Fondsanbieter verwenden. Wenn Startkapital plus Sparrate bereits hoher als das Ziel sind, zeigt der Rechner sofort die Laufzeit als null Monate an.

Inflation und realer Wert der Million

Eine Million Franken in 30 Jahren ist nicht dasselbe wie eine Million Franken heute. Bei einer Inflationsrate von 1,5 Prozent pro Jahr entsprechen CHF 1'000'000 in 30 Jahren einer heutigen Kaufkraft von rund CHF 641'000. Wer sicherstellen moechte, dass seine Million in heutigem Geldwert wirklich eine Million wert ist, sollte die reale Rendite in den Rechner eingeben. Diese ergibt sich als Naeherung aus dem Nominalzins minus der erwarteten Inflationsrate. Bei 7 Prozent nominaler ETF-Rendite und 1,5 Prozent Inflation liegt die reale Rendite bei rund 5,5 Prozent. Mit dieser Zahl im Rendite-Feld berechnet der Rechner die Laufzeit bis zur realen Million in heutiger Kaufkraft.

Frequently asked questions

Welche Rolle spielen Zeit und Rendite auf dem Weg zur Million?
Zeit und Rendite verstaerken sich gegenseitig. Je frueher man beginnt, desto mehr Perioden hat der Zinseszins, um zu wirken. Eine Rendite von 7 Prozent statt 5 Prozent klingt nach einem kleinen Unterschied, verkuerzt den Weg zur Million aber um mehrere Jahre, weil der Unterschied auf das gesamte akkumulierte Kapital angewendet wird, nicht nur auf die Einzahlungen. Bei langen Zeitraumen uebersteigt der Zinsertrag die eigenen Einzahlungen um ein Vielfaches. Wer frueh genug beginnt und eine vernuenftige Rendite erzielt, erreicht das Ziel oft schneller als erwartet.
Was bringt mehr: hoehere Sparrate oder hoehere Rendite?
Das haengt vom Ausgangspunkt ab. Am Anfang, wenn das Kapital noch klein ist, hat eine hoehere Sparrate den groesseren Hebel, weil die Rendite noch auf einen kleinen Basiswert wirkt. Mit wachsendem Kapital dreht sich das Verhaeltnis: Eine Renditeerhohung von 1 Prozentpunkt auf ein grosses Vermogen bringt dann mehr als eine zusaetzliche Sparrate von einigen hundert Franken pro Monat. Als Faustregel gilt: Rendite maximieren durch guenstige, breit diversifizierte Anlagen wie ETFs und gleichzeitig die Sparrate so hoch halten wie moeglich.
Was ist eine Million Franken in heutiger Kaufkraft noch wert?
Das haengt von der Inflationsrate und der verbleibenden Laufzeit ab. Bei einer jaehrlichen Inflation von 1,5 Prozent verliert eine Million Franken in 20 Jahren rund 26 Prozent ihrer Kaufkraft und entspricht nur noch gut CHF 740'000 in heutiger Kaufkraft. Bei 2 Prozent Inflation sind es nach 20 Jahren nur noch rund CHF 672'000. Wer die reale Million im Auge behalten moechte, zieht von der nominalen Rendite die erwartete Inflation ab und gibt die real bereinigte Rendite in den Rechner ein. Das ergibt dann die Laufzeit bis zur realen Million.
Warum ist stetiges Investieren entscheidend?
Unterbrueche im Sparplan schaden ueberproportional, weil man nicht nur den entgangenen Beitrag verliert, sondern auch alle kuenftigen Zinsen auf diesen Beitrag. Ein einziger ausgefallener Monat von CHF 500 kostet bei 6 Prozent Rendite und 20 verbleibenden Jahren nicht CHF 500, sondern rund CHF 1'600. Automatische Sparplaene, zum Beispiel per Dauerauftrag am Zahltag, reduzieren das Risiko von Unterbruechen. Gleichzeitig empfiehlt es sich, die Sparrate bei Gehaltserhohungen anzupassen, um den realen Sparbeitrag nicht durch Inflation schrumpfen zu lassen.

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