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Brutto-Netto-Rechner Schweiz 2025

Berechnen Sie Ihren Nettolohn 2025 in der Schweiz. AHV, IV, EO, ALV, BVG und Einkommenssteuer aller Kantone. Fuer Angestellte.

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Geben Sie Ihren Jahresbruttolohn, Ihr Alter und Ihren Wohnkanton ein. Der Rechner zeigt den Nettolohn nach AHV, ALV, BVG und Einkommenssteuer.

Berechnung fuer Angestellte am Kantonshauptort, Grundtarif fuer Alleinstehende. BVG-Beitrag nach obligatorischem Mindestsatz.

Jaehrliches Netto

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Steuern

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So funktioniert die Brutto-Netto-Berechnung in der Schweiz

Der Schweizer Brutto-Netto-Weg laeuft in zwei Stufen. Zuerst werden die Sozialversicherungsbeitraege vom Bruttolohn abgezogen: AHV, IV und EO zusammen 5.3 Prozent ohne Hoechstlohn, ALV 1.1 Prozent bis zum Hoechstlohn von CHF 148200, sowie der BVG-Sparbeitrag je nach Alter. Die Summe aller drei Positionen ergibt die SV-Abzuege. In der zweiten Stufe wird auf dem so reduzierten Einkommen, dem naehernungsweisen steuerbaren Einkommen, die Einkommenssteuer berechnet. Sie setzt sich aus der direkten Bundessteuer und der Kantonssteuer zusammen. Was nach beiden Stufen verbleibt, ist das Jahresnetto.

BVG: Der altersabhaengige Sparbeitrag

Der BVG-Beitrag waechst mit dem Alter. Von 25 bis 34 Jahren betraegt er 7 Prozent des koordinierten Lohns, von 35 bis 44 Jahren 10 Prozent, von 45 bis 54 Jahren 15 Prozent und von 55 bis 65 Jahren 18 Prozent. Der koordinierte Lohn ergibt sich, indem man den Koordinationsabzug von CHF 26460 vom Jahreslohn abzieht; der versicherte Betrag ist auf maximal CHF 62475 begrenzt. Bei einem Lohn unter CHF 22050 besteht keine obligatorische BVG-Versicherung. Viele Arbeitgeber gehen freiwillig ueber das Obligatorium hinaus; der Rechner verwendet den gesetzlichen Mindestsatz.

Kantonssteuer und Wohnorteffekt

Die direkte Bundessteuer ist fuer alle Kantone identisch. Die Kantonssteuer und Gemeindesteuer hingegen koennen je nach Wohnort stark abweichen. Zug ist bekannt fuer sehr tiefe Steuersaetze, waehrend Genf und Bern vergleichsweise hohe Belastungen aufweisen. Bei einem Jahresbrutto von CHF 120000 kann das Jahresnetto je nach Kanton um CHF 5000 bis CHF 10000 variieren. Wer einen Stellenwechsel oder Wohnortwechsel plant, sollte diesen Effekt in die Verhandlung einbeziehen.

Haeufige Fehler beim Vergleich von Brutto und Netto

Ein verbreiteter Fehler ist, nur den Steuersatz zu vergleichen und die Sozialabzuege zu vergessen. Bei einem Bruttolohn von CHF 100000 machen AHV, ALV und BVG zusammen je nach Alter rund CHF 9000 bis CHF 16000 aus, bevor eine einzige Steuer faellig wird. Ein weiterer Fehler ist die Verwechslung von Grenz- und Durchschnittssatz: Wer von CHF 100000 auf CHF 110000 steigt, zahlt nur auf das zusaetzliche CHF 10000 den hoeheren Grenzsatz. Der Durchschnittssatz auf das gesamte Einkommen bleibt deutlich tiefer. Dieser Rechner zeigt den Durchschnittssatz, der fuer den Vergleich verschiedener Lohnangebote massgebend ist.

Frequently asked questions

Welche Abzuege werden vom Bruttolohn abgezogen?
Vom Bruttolohn werden zuerst die Sozialversicherungsbeitraege abgezogen: AHV, IV und EO zusammen 5.3 Prozent, ALV 1.1 Prozent bis zum Hoechstlohn von CHF 148200, sowie der BVG-Beitrag je nach Alter zwischen 7 und 18 Prozent des koordinierten Lohns. Danach folgt die Einkommenssteuer aus direkter Bundessteuer und Kantonssteuer.
Was ist der koordinierte Lohn bei der Pensionskasse?
Der koordinierte Lohn ist der BVG-versicherte Teil des Jahreslohns. Er ergibt sich, indem man vom Jahreslohn den Koordinationsabzug von CHF 26460 subtrahiert. Der versicherte Betrag ist nach oben auf CHF 62475 begrenzt. Liegt der Lohn unter CHF 22050, besteht keine obligatorische BVG-Versicherung.
Warum ist das Netto je nach Kanton unterschiedlich?
Die direkte Bundessteuer ist schweizweit einheitlich. Die Kantonssteuer hingegen haengt vom Wohnkanton ab. In Zug ist die Kantonssteuer deutlich tiefer als in Genf oder Bern. Bei einem Jahresbrutto von CHF 100000 kann der Unterschied im Nettolohn je nach Kanton mehrere tausend Franken pro Jahr betragen.
Gilt der Rechner auch fuer Selbstaendige?
Dieser Rechner ist fuer Angestellte ausgelegt. Selbstaendige zahlen die AHV-Beitraege selbst und zu anderen Saetzen. Zudem haben Selbstaendige in der Regel keine obligatorische BVG-Versicherung. Fuer Selbstaendige empfiehlt sich eine individuelle Berechnung mit der Ausgleichskasse.

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Sources

  1. Tarif 2025 direkte Bundessteuer (Art. 36 DBG), Rundschreiben 2-210-D-2024, Eidgenoessische Steuerverwaltung ESTV
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