Geben Sie Ihre monatlichen Ausgaben im Ruhestand ein und berechnen Sie sofort Ihr FIRE-Zielkapital nach der 4-Prozent-Regel sowie die geschaetzte Zeit bis zur finanziellen Unabhaengigkeit.
FIRE-Zielkapital (4-Prozent-Regel)
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Monatliche Entnahme
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Aktueller Fehlbetrag
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Jahre bis FIRE
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3-Prozent-Regel Zielkapital
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Ihre Aufschluesselung
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Wie funktioniert die 4-Prozent-Regel?
Die 4-Prozent-Regel ist eine Faustregel aus der Finanzplanung, die besagt, dass ein Portfolio bei einer jaehrlichen Entnahme von 4 Prozent des Anfangswerts ueber mindestens 30 Jahre reicht. Das Zielkapital ergibt sich als das 25-Fache der jaehrlichen Ausgaben, da 1 geteilt durch 0,04 genau 25 ergibt. Wer zum Beispiel monatlich CHF 4000 benoetigt, kommt auf CHF 48 000 pro Jahr und ein Zielkapital von CHF 1 200 000. Dieses Kapital soll so angelegt sein, dass die realen Renditen die Inflation ausgleichen und die Entnahmen dauerhaft finanziert werden koennen. Die Regel ist ein Orientierungswert, kein Garant, da Marktrenditen schwanken und Ausgaben im Alter variieren koennen.
Wie wird die Ansparzeit berechnet?
Der Rechner ermittelt zunaechst den Fehlbetrag zwischen Zielkapital und dem aktuell vorhandenen Kapital. Anschliessend wird die Formel fuer den zukuenftigen Wert einer regelmaessigen Einzahlung umgekehrt. Die Anzahl der Monate bis FIRE entspricht dem Logarithmus von (1 plus Fehlkapital mal Monatszins geteilt durch monatliche Sparrate) dividiert durch den Logarithmus von (1 plus Monatszins). Der Monatszins ergibt sich aus der jaehrlichen Rendite geteilt durch 12. Ist der Fehlbetrag null, sind es sofort null Jahre. Ist die Rendite null, ergibt sich die Zeit aus der einfachen Division von Fehlkapital durch Sparrate. Das Ergebnis setzt eine konstante Sparrate und eine gleichmaessige jaehrliche Rendite voraus.
Besonderheiten der FIRE-Planung in der Schweiz
In der Schweiz spielen AHV-Rente und Pensionskasse eine wichtige Rolle bei der FIRE-Planung. Wer mit 45 oder 50 Jahren aufhoert zu arbeiten, erhaelt spaeter eine reduzierte AHV-Rente wegen Beitragsjahren, die nicht voll einbezahlt wurden. Das Privatvermoegen muss diese Luecke bis zum AHV-Alter von 65 Jahren schliessen. Viele Schweizer FIRE-Anhaenger planen daher zweistufig: eine hoehere Entnahme in den fruehen Ruhestandsjahren vor AHV und eine niedrigere danach. Zudem sind Kapitalgewinne auf Privatvermoegen in der Schweiz steuerfrei, was die effektive Nettorendite gegenueber vielen anderen Laendern verbessert. Dividenden und Zinsen sind hingegen als Einkommen steuerpflichtig.
4-Prozent-Regel versus 3-Prozent-Regel: Was passt besser?
Die 4-Prozent-Regel wurde fuer einen Rentenhorizont von 30 Jahren entwickelt. Wer mit 40 oder 45 Jahren in Rente geht, hat einen Horizont von 40 bis 50 Jahren. Bei so langen Zeitraeumen empfehlen viele Finanzplaner eine konservativere Entnahmerate von 3 bis 3,5 Prozent. Das entspricht einem Zielkapital vom 29- bis 33-Fachen der Jahresausgaben. Dieser Rechner zeigt neben dem 4-Prozent-Zielkapital auch das 3-Prozent-Zielkapital als Vergleichswert. Die Wahl der passenden Rate haengt von Alter, geplantem Rentenhorizont, Risikobereitschaft und den erwarteten AHV- und Pensionskassenleistungen ab. Ein konservativer Ansatz mit niedrigerer Entnahmerate gibt mehr Sicherheitspuffer bei unguenstigen Marktphasen in den ersten Ruhestandsjahren.