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13-Monatslohn-Rechner Schweiz 2025

Berechnen Sie die steuerliche Auswirkung des 13. Monatslohns 2025 in der Schweiz. Jahreslohn mit und ohne 13. Monat, Nettoauszahlung und Steuerprogression.

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Berechnen Sie, wie viel vom 13. Monatslohn nach Sozialabzuegen und Steuerprogression netto bleibt und wie stark die Progression Ihren Steuerbetrag erhoht.

Steuerberechnung basiert auf dem Grundtarif (ledig) am Kantonshauptort 2025. SV-Rate vereinfacht 13,07 Prozent Arbeitnehmeranteil.

Netto 13. Monatslohn

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Brutto 13. Monatslohn

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SV-Abzug auf 13. Lohn

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Mehrsteuer durch Progression

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Nettovorteil gegenueber 12 Monaten

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Ihre Aufschlüsselung

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PositionBetrag

Wie der 13. Monatslohn die Steuerprogression beeinflusst

Die Einkommenssteuer in der Schweiz ist progressiv gestaltet: Ein hoheres Jahreseinkommen wird mit einem hoheren Durchschnittssteuersatz belastet. Ein 13. Monatslohn erhoht das steuerbare Jahreseinkommen um einen vollen Monatslohn, was den Grenzzsteuersatz verschieben kann. Bei einem Monatslohn von CHF 8000 entspricht das einem Jahresmehrbrutto von CHF 8000, das am oberen Rand des bisherigen Einkommens besteuert wird. Je nach Kanton und Einkommensstufe kann dieser Progressionseffekt 10 bis 25 Prozent des 13. Monatslohns aufzehren, zusatzlich zu den Sozialabzuegen.

AHV, ALV und weitere Sozialabzuege auf den 13. Monatslohn

Der 13. Monatslohn unterliegt denselben Sozialabzuegen wie jeder andere Monatslohn. Der Arbeitnehmeranteil AHV/IV/EO betragt 2025 genau 5,3 Prozent ohne Hoechstgrenze. Dazu kommt die ALV mit 1,1 Prozent bis zum versicherten Jahreslohn von CHF 148200. Zusammen ergibt sich ein vereinfachter Sozialabzug von rund 6,4 Prozent auf den 13. Monatslohn (ohne BVG, das separat vom Arbeitgeber geregelt wird). Hinzu kommt der Arbeitgeberanteil in gleicher Hohe, der den Gesamtaufwand des Unternehmens erhoht, aber nicht vom Arbeitnehmer getragen wird.

Kantonale Unterschiede: Zug gegen Genf

Der Nettobetrag des 13. Monatslohns variiert stark je nach Kanton. In Zug mit seinem tiefen Steuerfuss von rund 134 Prozent (Kanton plus Stadt Zug) bleibt vom 13. Monatslohn deutlich mehr uebrig als in Genf, wo Kanton und Gemeinde kombiniert rund 176 Prozent des Grundtarifs ausmachen. Bei gleichem Bruttomonatslohn kann der kantonale Unterschied mehrere hundert Franken netto ausmachen. Bern liegt mit einer Gesamtanlage von rund 455 Prozent im oberen Mittelfeld, wahrend Zuerich mit rund 217 Prozent guenstig abschneidet.

Rechenbeispiel: CHF 8000 Monatslohn in Zuerich

Ein Arbeitnehmer mit CHF 8000 Monatslohn brutto in Zuerich (ledig) hat ein Jahresbrutto von CHF 96000 ohne 13. Monat. Mit 13. Monatslohn steigt das Jahresbrutto auf CHF 104000. Nach Abzug des vereinfachten SV-Anteils von 13,07 Prozent ergibt sich ein steuerbares Einkommen von rund CHF 90400 beziehungsweise CHF 98000. Die Bundessteuer steigt von rund CHF 2310 auf CHF 3035, die Kantonssteuer Zuerich von rund CHF 12900 auf CHF 15400. Der Nettovorteil des 13. Monatslohns liegt damit bei rund CHF 5200, also etwa 65 Prozent des Bruttomonatslohns.

Frequently asked questions

Wie wird der 13. Monatslohn in der Schweiz besteuert?
Der 13. Monatslohn wird nicht separat besteuert, sondern erhoeht den steuerbaren Jahreslohn. Das Einkommen fliesst in die gleiche Steuererklarung wie der regulare Lohn. Da die Einkommenssteuer in der Schweiz progressiv ist, kann ein hoeheres Jahreseinkommen den Grenzsteuersatz erhoehen. Das bedeutet, dass der 13. Monatslohn nicht nur mit dem Pauschalsatz belastet wird, sondern teilweise mit einem hoheren Marginalsteuersatz. Dieser Progressionseffekt ist bei hoheren Einkommen starker spuerbar als bei tiefen.
Hat der 13. Monatslohn Auswirkungen auf AHV und ALV?
Ja. Der 13. Monatslohn ist voll AHV-pflichtig und bis zum ALV-Maximallohn auch ALV-pflichtig. Fuer 2025 betragt der Arbeitnehmeranteil AHV/IV/EO 5,3 Prozent ohne Hoechstgrenze. Der ALV-Satz betragt 1,1 Prozent bis zum versicherten Jahreslohn von CHF 148200. Bei einem Monatslohn unter CHF 11400 ist daher der gesamte 13. Monatslohn auch ALV-pflichtig. Zusammen ergibt sich ein vereinfachter SV-Satz von rund 6,4 Prozent, beziehungsweise 13,07 Prozent inklusive Arbeitgeberanteil.
Wann wird der 13. Monatslohn ausbezahlt?
Das Auszahlungsdatum haengt vom Arbeitsvertrag oder Gesamtarbeitsvertrag ab. Haufig wird der 13. Monatslohn im Dezember zusammen mit dem Dezemberlohn oder in zwei Haelften im Juni und Dezember ausbezahlt. Einige Arbeitgeber verteilen den Betrag auf 12 Monatslohne. Steuerlich spielt das Auszahlungsdatum grundsatzlich keine Rolle, da die Schweizer Einkommenssteuer auf dem Jahreseinkommen basiert und nicht auf dem Zuflussprinzip einzelner Monate.
Ist der 13. Monatslohn in der Schweiz obligatorisch?
Nein, es gibt keine gesetzliche Pflicht zum 13. Monatslohn. Er ist jedoch in vielen Gesamtarbeitsvertraegen (GAV) und Einzelarbeitsvertraegen verankert und weit verbreitet. In Branchen wie dem Detailhandel, der Uhrenindustrie und dem Bankensektor ist er branchenublich. Arbeitnehmende sollten beim Stellenantritt prufen, ob der im Vertrag genannte Jahreslohn bereits den 13. Monatslohn enthalt oder ob er zusatzlich ausbezahlt wird, da dies den effektiven Monatslohn deutlich beeinflusst.

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Sources

  1. Tarif 2025 direkte Bundessteuer (Art. 36 DBG), Rundschreiben 2-210-D-2024, Eidgenoessische Steuerverwaltung ESTV
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