Endbetrag, Zinsertrag und KESt eines Sparbuches berechnen, mit jährlicher Verzinsung und optionaler Einzahlung pro Jahr.
Endbetrag
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Eingezahlt
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Zinsertrag (brutto)
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KESt (25 Prozent)
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Zinsertrag (netto)
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Ihre Aufschlüsselung
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Wie das Sparbuch in Österreich funktioniert
Das Sparbuch ist die klassische Sparform in Österreich. Die Bank verzinst das Guthaben einmal jährlich zum vereinbarten Zinssatz. Die Zinsen werden dem Guthaben gutgeschrieben und erhöhen die Basis für das nächste Jahr. Dieser Zinseszinseffekt ist beim Sparbuch jedoch bescheiden, weil die Zinssätze gering sind. Die wesentliche Stärke des Sparbuches liegt in der Einfachheit, der Einlagensicherung bis 100.000 Euro und der jederzeitigen Verfügbarkeit bei täglich fälligen Büchern.
Rechenbeispiel: 5.000 Euro Einlage, 2,5 Prozent, 10 Jahre, 500 Euro jährlich
Wer 5.000 Euro auf ein Sparbuch einlegt, jährlich 500 Euro nachspart und einen Zinssatz von 2,5 Prozent erhält, zahlt über 10 Jahre insgesamt 9.500 Euro ein (5.000 Euro plus 10 mal 500 Euro). Nach 10 Jahren ergibt sich ein Endbetrag von rund 11.288 Euro. Der Zinsertrag beträgt brutto etwa 1.788 Euro. Die KESt von 25 Prozent darauf beläuft sich auf rund 447 Euro. Netto verbleiben etwa 1.341 Euro Zinsertrag, also ein Endbetrag nach KESt von rund 10.841 Euro. Dieser Rechner rechnet mit jährlicher Verzinsung und nachschüssiger Einzahlung am Jahresende.
Die Berechnungsformel
Die Ersteinlage wächst nach der geometrischen Reihe: Endwert gleich Einlage mal (1 plus Zinssatz) hoch Anzahl Jahre. Die jährlichen Einzahlungen werden als nachschüssige Rente berechnet: Einzahlung mal ((1 plus Zinssatz) hoch Jahre minus 1) geteilt durch Zinssatz. Bei einem Zinssatz von null vereinfacht sich die Formel auf die blosse Summe aller Einzahlungen. Der Brutto-Zinsertrag ist der Endbetrag minus der Summe aller Einzahlungen. Die KESt von 25 Prozent wird auf den Brutto-Zinsertrag berechnet. Der Nettobetrag ergibt sich als Endbetrag minus KESt.
KESt, Einlagensicherung und Alternativen
Sparbuchzinsen unterliegen in Österreich der KESt von 25 Prozent, die die Bank automatisch einbehält. Eine Eintragung in der Steuererklärung ist in der Regel nicht nötig. Einlagen sind bis 100.000 Euro je Einleger und Bank durch die gesetzliche Einlagensicherung Austria (ESA) geschützt. Wer höhere Renditen anstrebt, kann Tagesgeld, Festgeld oder breit gestreute ETFs in Betracht ziehen. Für den Vergleich verschiedener Anlageformen eignen sich der Zinseszins-Rechner und der Rendite-Rechner.