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Nettovermögen-Rechner Österreich 2026

Berechnen Sie Ihr Nettovermögen: Gesamtvermögen minus Schulden, Verschuldungsgrad und Aufteilung auf einen Blick. Für Österreich.

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Nettovermögen gleich Gesamtvermögen minus Gesamtschulden. Verschuldungsgrad und Aufteilung sofort ablesen.

Rein rechnerisch. Keine Steuer- oder Rechtsberatung.

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Was das Nettovermögen aussagt

Das Nettovermögen, auch Eigenkapital oder Net Worth genannt, ist die ehrlichste Zahl in Ihrer persönlichen Bilanz. Sie zeigt, was tatsächlich Ihres ist, wenn Sie alle Schulden begleichen würden. Ein positives Nettovermögen bedeutet Eigenkapital. Ein negatives Nettovermögen, also mehr Schulden als Vermögen, kommt vor allem bei jungen Haushalten mit frischem Immobilienkredit vor und ist nicht zwingend bedenklich, solange die laufenden Tilgungen gesichert sind.

Rechenbeispiel: 200.000 Euro Vermögen, 80.000 Euro Schulden

Ein Haushalt besitzt eine Eigentumswohnung im Verkehrswert von 170.000 Euro, ein Depot mit 20.000 Euro und 10.000 Euro Bankguthaben. Gesamt: 200.000 Euro. Dazu kommt ein noch offener Wohnkredit von 75.000 Euro und ein Autokredit von 5.000 Euro. Gesamtschulden: 80.000 Euro. Das Nettovermögen beträgt 120.000 Euro. Der Verschuldungsgrad liegt bei 40 Prozent, also gut im grünen Bereich. Ziel für die nächsten zehn Jahre: Verschuldungsgrad unter 20 Prozent bringen.

Verschuldungsgrad richtig einordnen

Der Verschuldungsgrad in diesem Rechner ist definiert als Schulden geteilt durch Gesamtvermögen, ausgedrückt in Prozent. Bei null Prozent sind keine Schulden vorhanden. Bei 100 Prozent entsprechen die Schulden dem gesamten Vermögen, das Nettovermögen ist null. Über 100 Prozent ist das Nettovermögen negativ. Finanzberater sehen einen Wert unter 50 Prozent als solide, zwischen 50 und 80 Prozent als beobachtungswürdig und über 80 Prozent als einen Bereich, der aktive Schuldenreduktion erfordert.

Nettovermögen regelmässig messen und steigern

Einmal im Jahr die Vermögensbilanz zu ziehen kostet wenig Zeit und zeigt klar, ob die finanzielle Entwicklung in die richtige Richtung geht. Nettovermögen wächst auf zwei Wegen: Vermögensaufbau durch Sparen und Anlegen, und Schuldenabbau durch konsequente Tilgung. Beide Hebel gleichzeitig zu betätigen ist am wirkungsvollsten. Wer zum Beispiel monatlich 300 Euro zusätzlich in Tilgung steckt und gleichzeitig 200 Euro in einen Sparplan, verbessert das Nettovermögen jeden Monat um 500 Euro, plus etwaige Wertsteigerungen des Vermögens.

Frequently asked questions

Was zählt zum Vermögen?
Zum Vermögen zählen alle Werte, die Sie besitzen: Bargeld und Bankguthaben, Wertpapiere und Fonds, Immobilien (Verkehrswert), Fahrzeuge, Lebensversicherungen mit Rückkaufswert sowie sonstige Sachwerte. Betriebsvermögen gehört dazu, wenn es sich in Ihrem Privateigentum befindet. Pensionsansprüche aus staatlicher Vorsorge werden üblicherweise nicht mitgezählt, da sie nicht übertragbar sind.
Gilt ein Kredit als Schuld?
Ja. Jeder noch offene Kreditbetrag, also Hypothek, Konsumkredit, Autokredit, Leasingverbindlichkeit oder Kreditkartenrest, ist eine Schuld und mindert das Nettovermögen. Massgeblich ist dabei immer der aktuell noch ausstehende Betrag, nicht die ursprüngliche Kreditsumme. Laufende Monatsraten, die noch nicht fällig sind, müssen Sie nicht gesondert erfassen.
Sollte ich mein Nettovermögen jährlich tracken?
Mindestens einmal pro Jahr ist empfehlenswert, am besten zum Jahreswechsel oder nach grossen Veränderungen wie Immobilienkauf, Jobwechsel oder Erbschaft. So erkennen Sie, ob Sie Ihrem finanziellen Ziel näherkommen. Viele Finanzplaner empfehlen, auch den Verschuldungsgrad zu beobachten: Ein Wert unter 50 Prozent gilt als solide, über 80 Prozent als kritisch.
Was ist das mediane Nettovermögen in Österreich?
Laut Oesterreichischer Nationalbank lag das mediane Nettovermögen österreichischer Haushalte zuletzt bei rund 130.000 bis 140.000 Euro, das Durchschnittsvermögen deutlich höher bei rund 300.000 Euro. Die Lücke entsteht durch die ungleiche Verteilung: Wenige sehr vermögende Haushalte heben den Mittelwert stark an. Wohneigentum macht bei den meisten österreichischen Haushalten den grössten Anteil des Nettovermögens aus.

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