Kinderbetreuungsgeld in Österreich 2025 berechnen: Pauschalmodelle (365 bis 851 Tage) und einkommensabhängiges KBG. Gesamtleistung und monatlicher Betrag.
Wählen Sie das Kinderbetreuungsgeld-Modell und Ihr Einkommen. Der Rechner zeigt die monatliche Leistung, Gesamtsumme und die Zuverdienstgrenze.
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Kinderbetreuungsgeld in Österreich 2025
Das Kinderbetreuungsgeld (KBG) ist eine Familienleistung des Bundes, die unabhängig von einer vorherigen Erwerbstätigkeit bezogen werden kann. Es gibt vier Pauschalmodelle und ein einkommensabhängiges Modell. Bei allen Modellen kann der zweite Elternteil einen Teil des Bezugszeitraums übernehmen, was die Gesamtbezugsdauer verlängert. Diese so genannten Partnermonate sind ein Anreiz für die Beteiligung von Vätern an der Kinderbetreuung.
Rechenbeispiel einkommensabhängiges KBG
Eine Mutter verdient 80 Euro täglich brutto vor der Karenz. Das einkommensabhängige KBG beträgt 80 Prozent davon gleich 64 Euro pro Tag, also rund 1.920 Euro im Monat. Da das Maximum 66 Euro pro Tag (rund 2.000 Euro pro Monat) beträgt, liegt dieser Wert innerhalb der Grenze. Die Gesamtleistung bei 365 Tagen Bezug beträgt rund 64 mal 365 gleich rund 23.360 Euro.
Tipps zur Modellwahl
Planen Sie die Elternteilung frühzeitig, um die Partnermonate nutzen zu können. Das einkommensabhängige Modell lohnt sich nur für Bezieher mit höherem Einkommen und wenn die Zuverdienstgrenze eingehalten werden kann. Der Wechsel zwischen Modellen ist nach der Geburt nicht mehr möglich, daher die Entscheidung gut überlegen.
Frequently asked questions
Wie viele Kinderbetreuungsgeld-Modelle gibt es in Österreich?
In Österreich gibt es fünf Modelle des Kinderbetreuungsgeldes: vier Pauschalmodelle und ein einkommensabhängiges Modell. Pauschalmodell 1: 436 Euro für maximal 365 plus 92 Tage (beide Elternteile). Modell 2: 609 Euro für 270 plus 60 Tage. Modell 3: 764 Euro für 180 plus 60 Tage. Modell 4: 1.029 Euro für 124 plus 31 Tage. Beim einkommensabhängigen Modell: 80 Prozent des Wochengeldes (tägliches Einkommen), maximal 66,00 Euro pro Tag für 365 plus 92 Tage.
Was ist die Zuverdienstgrenze beim Kinderbetreuungsgeld?
Beim pauschalen KBG gilt eine Zuverdienstgrenze von 18.000 Euro brutto pro Jahr (steuerpflichtiges Einkommen). Wird diese Grenze überschritten, wird der überschreitende Betrag vom Kinderbetreuungsgeld abgezogen. Beim einkommensabhängigen KBG darf das Einkommen während des Bezugs 8.100 Euro brutto im Kalenderjahr nicht überschreiten. Einkünfte aus einem Dienstverhältnis vor dem Karenzantritt werden nicht angerechnet.
Wer hat Anspruch auf Kinderbetreuungsgeld?
Anspruch auf KBG haben alle Elternteile, die in Österreich krankenversichert sind (ASVG, GSVG, BSVG, FSVG), einen Hauptwohnsitz in Österreich haben und mit dem Kind im gemeinsamen Haushalt leben. Auch geringfügig Beschäftigte, Studierende und nicht erwerbstätige Personen können KBG beziehen, wenn sie selbst versichert sind. Für jedes Kind gilt ein eigener Anspruch.
Welches Modell ist am günstigsten?
Das einkommensabhängige Modell bietet für Personen mit höherem Einkommen die höchste monatliche Leistung (bis zu 2.000 Euro pro Monat), ist aber auf 365 plus 92 Tage beschränkt und hat eine strenge Zuverdienstgrenze. Das Pauschalmodell 1 bietet die längste Bezugsdauer (457 Tage) und eignet sich für Eltern, die lange in Teilzeit bleiben möchten. Pauschalmodell 4 zahlt am meisten pro Tag, aber nur für kurze Zeit.