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Entnahmeplan-Rechner Österreich 2026

Berechnen Sie, wie lange Ihr Kapital bei monatlicher Entnahme und Rendite reicht. Startkapital, Entnahme und Zinssatz eingeben, Dauer sofort ablesen.

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Wie lange reicht Ihr Kapital bei monatlicher Entnahme und angenommener Rendite?

Konstante Durchschnittsrendite, brutto. Schwankungen und Steuern nicht beruecksichtigt.

Dauer

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Startkapital

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Gesamtentnahme

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Wie ein Entnahmeplan funktioniert

Bei einem Entnahmeplan wird monatlich ein fixer Betrag aus dem angesparten Kapital entnommen. Das verbleibende Kapital wird weiterhin angelegt und erwirtschaftet Rendite. Solange die Rendite auf das Restkapital groesser ist als die Entnahme, wachst das Kapital trotz Entnahme weiter, der Plan ist theoretisch unbegrenzt. Ist die Entnahme hoeher als der laufende Ertrag, schrumpft das Kapital Monat fuer Monat, bis es erschoepft ist.

Rechenbeispiel: 200.000 Euro, 800 Euro monatlich, 4 Prozent Rendite

Wer 200.000 Euro anlegt, monatlich 800 Euro entnimmt und 4 Prozent Jahresrendite erzielt, hat einen monatlichen Zinssatz von 0,333 Prozent. Im ersten Monat waechst das Kapital um 667 Euro Rendite, gleichzeitig werden 800 Euro entnommen. Das Kapital sinkt also um 133 Euro. Nach rund 38 Jahren und 7 Monaten ist das Kapital erschoepft. Die Gesamtentnahme betraegt dabei rund 370.400 Euro, also deutlich mehr als das eingesetzte Kapital von 200.000 Euro.

Wann haelt das Kapital unbegrenzt?

Das Kapital haelt unbegrenzt, wenn die monatliche Rendite mindestens so gross ist wie die monatliche Entnahme. Die Bedingung lautet: Startkapital mal (Jahreszins durch 12) ist groesser oder gleich der monatlichen Entnahme. Bei 200.000 Euro und 800 Euro Entnahme ist das ab einem Jahreszins von 4,80 Prozent der Fall. In diesem Rechner wird das Maximum auf 1.200 Monate (100 Jahre) begrenzt; liegt die Simulation noch darueber, wird Unbegrenzt angezeigt.

Steuern und Inflation in Oesterreich

Dieser Rechner rechnet mit einer Bruttorendite vor Steuern. In Oesterreich unterliegen Kapitalertraege der Kapitalertragsteuer von 27,5 Prozent. Wer eine Nettorendite nach KESt verwenden will, zieht diesen Betrag vom Zinssatz ab: Eine Bruttorendite von 6 Prozent ergibt eine Nettorendite von rund 4,35 Prozent. Zusaetzlich mindert Inflation die reale Kaufkraft der Entnahmen. Fuer eine inflationsbereinigte Planung empfiehlt es sich, die Realrendite (Nominalrendite minus Inflation) zu verwenden.

Frequently asked questions

Wie lange reicht mein Kapital bei monatlicher Entnahme?
Das haengt von drei Faktoren ab: Startkapital, monatlicher Entnahme und der erzielten Rendite. Ohne Rendite teilt man das Kapital einfach durch die monatliche Entnahme. Mit Rendite waechst das restliche Kapital weiter und verlaengert die Laufzeit teils erheblich. Dieser Rechner simuliert Monat fuer Monat und gibt die genaue Dauer in Jahren und Monaten aus.
Welche Rendite ist fuer einen Entnahmeplan realistisch?
Fuer einen langfristigen Entnahmeplan werden haeufig 4 bis 7 Prozent nominale Jahresrendite angenommen, je nach Anlagemix aus Aktien und Anleihen. Wichtig: Die tatsaechliche Rendite schwankt von Jahr zu Jahr. Dieser Rechner rechnet mit einer konstanten Durchschnittsrendite und bildet Schwankungen nicht ab. Fuer eine konservative Planung empfiehlt sich ein Sicherheitsabschlag von 1 bis 2 Prozentpunkten.
Was ist die 4-Prozent-Regel?
Die 4-Prozent-Regel stammt aus der US-amerikanischen Trinity-Studie von 1998. Sie besagt, dass ein Portfolio aus 50 bis 75 Prozent Aktien bei einer jaehrlichen Entnahme von 4 Prozent des Startkapitals historisch mindestens 30 Jahre gehalten hat. Fuer oesterreichische Anleger gelten andere Steuern und Maerkte, daher wird oft mit 3 bis 3,5 Prozent geplant. Dieser Rechner erlaubt jede beliebige Entnahmehoehe und zeigt die rechnerische Laufzeit.
Was ist das Sequenzrisiko und warum ist es wichtig?
Das Sequenzrisiko beschreibt die Gefahr, dass schlechte Renditejahre genau zu Beginn der Entnahmephase eintreten. In solchen Jahren wird mehr Kapital verkauft, um die Entnahme zu decken. Das verbleibende Kapital ist dann kleiner und profitiert weniger von spaeterem Wachstum. Ein Portfolio kann dadurch frueher erschoepft sein, als ein Durchschnittsrenditewert vermuten liesse. Gegen Sequenzrisiko helfen ein Pufferkonto in Bargeld oder ein flexibles Entnahmemodell.

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