Geben Sie Ihr monatliches Bruttogehalt, die Dienstjahre und eine geschaetzte Rendite ein, um den monatlichen Arbeitgeberbeitrag und das Vorsorgekassenguthaben bei Beendigung des Arbeitsverhaeltnisses zu berechnen.
Vorsorgekassenguthaben (EUR)
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Monatlicher Beitrag (EUR)
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Eingezahltes Kapital (EUR)
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Renditegewinn (EUR)
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Jaehrlicher Beitrag (EUR)
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Abfertigung Neu in Oesterreich
Seit 2003 gilt fuer neue Arbeitsverhaeltnisse das System der Abfertigung Neu (BMSVG). Der Arbeitgeber zahlt monatlich 1,53 Prozent des Bruttoentgelts in die vom Arbeitnehmer gewaehlte betriebliche Vorsorgekasse (BVK) ein. Das Kapital gehoert rechtlich dem Arbeitnehmer und wird von der BVK veranlagt. Die Kapitalgarantie sichert, dass das eingezahlte Kapital nicht verloren geht.
Beispielrechnung
Bei einem Bruttogehalt von 3.000 EUR zahlt der Arbeitgeber monatlich 3.000 x 1,53 % = 45,90 EUR in die BVK ein. Im Jahr sind das 550,80 EUR. Ueber 10 Jahre mit 2 Prozent Rendite ergibt sich ein Gesamtguthaben von rund 6.056 EUR. Bei Pensionsantritt oder Kuendigung durch den Arbeitgeber kann dieser Betrag ausbezahlt werden (unter bestimmten Voraussetzungen mit 6 % KESt).
Abfertigung Alt vs. Abfertigung Neu
Altvertraege (vor 2003) fallen unter das System Abfertigung Alt, wo der Arbeitnehmer bei Kuendigung durch den Arbeitgeber Anspruch auf bis zu 12 Monatsgehaelter hat. Dieses System bietet bei langer Betriebszugehoerigkeit oft hoehere Leistungen, belastet aber den Arbeitgeber bei Kuendigung stark. Neue Vertraege laufen automatisch unter Abfertigung Neu.
Frequently asked questions
Wie hoch ist der Arbeitgeberbeitrag zur Abfertigung Neu?
Der Arbeitgeber ist verpflichtet, monatlich 1,53 Prozent des Bruttoentgelts in die betriebliche Vorsorgekasse (BVK) des Arbeitnehmers einzuzahlen. Dieser Beitrag ist fuer den Arbeitgeber steuerlich absetzbar und fuer den Arbeitnehmer beitragsfrei. Das Geld gehoert rechtlich dem Arbeitnehmer und kann nach einer Wartezeit auch bei Selbstkuendigung ausbezahlt werden.
Wann kann man die Abfertigung Neu abrufen?
Das angesparte Kapital kann bei Beendigung des Arbeitsverhaeltnisses durch den Arbeitgeber (Kuendigung, Entlassung), bei Pensionsantritt oder nach 12 Monaten Arbeitslosigkeit ausbezahlt werden. Bei Selbstkuendigung durch den Arbeitnehmer kann das Guthaben erst nach einer dreijaerigen Einzahlungsdauer in eine andere BVK oder in die Pension uebertragen, aber nicht bar ausbezahlt werden.
Was passiert mit der Abfertigung Neu bei einem Jobwechsel?
Bei einem Jobwechsel wird das angesparte Guthaben in der Vorsorgekasse belassen. Es wechselt nicht automatisch zur Kasse des neuen Arbeitgebers. Der Arbeitnehmer kann das Guthaben aber auf die BVK des neuen Arbeitgebers uebertragen lassen. Das Kapital bleibt erhalten und wachst weiter mit den Anlagerenditen der Kasse.
Wie hoch ist die Rendite in der BVK?
Die BVK ist gesetzlich zu einer Mindestrendite von 0 Prozent (Kapitalgarantie) verpflichtet, was bedeutet, das eingezahlte Kapital kann nicht unter den Einzahlungsbetrag sinken. In guten Boersenjahren koennen Renditen von 2 bis 5 Prozent pro Jahr erzielt werden. Fuer diesen Rechner wird eine pauschale Rendite von 2 Prozent angenommen.