Wie viel Kapital brauchen Sie, um Ihren gewohnten Lebensstandard im Ruhestand zu halten? Geben Sie Ihren letzten Nettolohn, die erwartete ASVG-Pension und Ihr Wunscheinkommen ein. Der Rechner zeigt Ihnen die monatliche Luecke, den Kapitalbedarf nach der 4-Prozent-Regel und die notwendige Sparrate.
Monatliche Pensionsluecke (EUR)
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Erwartete Nettopension
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Wunscheinkommen
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Kapitalbedarf (4%-Regel)
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Monatliche Sparrate
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Ihre Aufschlüsselung
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Das oesterreichische Pensionssystem und die Versorgungsluecke
Die gesetzliche ASVG-Pension in Oesterreich ersetzt in der Regel zwischen 70 und 80 Prozent des letzten Nettoeinkommens, abhaengig von Beitragsjahren und Bemessungsgrundlage. Wer einen hoeher Lebensstandard im Ruhestand anstrebt oder weniger als 45 Beitragsjahre aufweist, muss mit einer groesseren Luecke rechnen. Frueher in Pension zu gehen, verschaerft die Situation zusaetzlich, da Abschlaege anfallen und weniger Beitragsjahre gerechnet werden.
Die 4-Prozent-Regel als Grundlage fuer den Kapitalbedarf
Die 4-Prozent-Regel stammt aus der Trinity-Studie und besagt, dass ein Portfolio jaehrlich um 4 Prozent entnommen werden kann, ohne in einem 30-jaehrigen Ruhestand aufgezehrt zu werden. Daraus ergibt sich der Kapitalbedarf als das 25-fache der jaehrlichen Luecke. Wer monatlich 1.000 Euro Luecke hat, braucht bei 14 Pensionsbezuegen pro Jahr 14.000 Euro jaehrlich, also rund 350.000 Euro Vorsorgekapital.
Monatliche Sparrate mit der PMT-Formel berechnen
Die Sparrate wird mit der finanzmathematischen PMT-Formel (Payment) berechnet: Wie viel muss man monatlich einzahlen, um bei einer gegebenen Rendite in einer bestimmten Laufzeit das Kapitalziel zu erreichen? Je frueher man beginnt, desto staerker wirkt der Zinseszins und desto niedriger ist die noetwendige Rate. Wer 20 Jahre Zeit hat und 4 Prozent Rendite annimmt, muss deutlich weniger sparen als jemand mit 10 Jahren Vorlaufzeit.
Sinnvolle Vorsorgeprodukte in Oesterreich
Zur Schliessung der Pensionsluecke kommen in Oesterreich mehrere Wege infrage: betriebliche Vorsorge (Abfertigung neu), freiwillige Pensionskassenbeitraege, private Lebensversicherungen sowie Wertpapierdepots mit ETFs. Die staatlich gefoerderte Zukunftsvorsorge existiert noch, ist aber wegen der Kursgarantien und hohen Kosten weniger attraktiv als ein breit diversifiziertes ETF-Portfolio. Wichtig ist, frueh zu beginnen und regelmaessig zu sparen.