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Pensionsluecken-Rechner Oesterreich 2025

Berechnen Sie Ihre Pensionsluecke 2025 in Oesterreich. Differenz zwischen letztem Nettolohn und ASVG-Pension sowie notwendiges Vorsorgekapital.

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Wie viel Kapital brauchen Sie, um Ihren gewohnten Lebensstandard im Ruhestand zu halten? Geben Sie Ihren letzten Nettolohn, die erwartete ASVG-Pension und Ihr Wunscheinkommen ein. Der Rechner zeigt Ihnen die monatliche Luecke, den Kapitalbedarf nach der 4-Prozent-Regel und die notwendige Sparrate.

Hinweis: Das Wunscheinkommen wird standardmaessig auf den letzten Nettolohn gesetzt. Die 4-Prozent-Regel und die Sparrate sind Orientierungswerte, keine Garantien.

Monatliche Pensionsluecke (EUR)

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Erwartete Nettopension

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Wunscheinkommen

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Kapitalbedarf (4%-Regel)

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Monatliche Sparrate

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Ihre Aufschlüsselung

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Das oesterreichische Pensionssystem und die Versorgungsluecke

Die gesetzliche ASVG-Pension in Oesterreich ersetzt in der Regel zwischen 70 und 80 Prozent des letzten Nettoeinkommens, abhaengig von Beitragsjahren und Bemessungsgrundlage. Wer einen hoeher Lebensstandard im Ruhestand anstrebt oder weniger als 45 Beitragsjahre aufweist, muss mit einer groesseren Luecke rechnen. Frueher in Pension zu gehen, verschaerft die Situation zusaetzlich, da Abschlaege anfallen und weniger Beitragsjahre gerechnet werden.

Die 4-Prozent-Regel als Grundlage fuer den Kapitalbedarf

Die 4-Prozent-Regel stammt aus der Trinity-Studie und besagt, dass ein Portfolio jaehrlich um 4 Prozent entnommen werden kann, ohne in einem 30-jaehrigen Ruhestand aufgezehrt zu werden. Daraus ergibt sich der Kapitalbedarf als das 25-fache der jaehrlichen Luecke. Wer monatlich 1.000 Euro Luecke hat, braucht bei 14 Pensionsbezuegen pro Jahr 14.000 Euro jaehrlich, also rund 350.000 Euro Vorsorgekapital.

Monatliche Sparrate mit der PMT-Formel berechnen

Die Sparrate wird mit der finanzmathematischen PMT-Formel (Payment) berechnet: Wie viel muss man monatlich einzahlen, um bei einer gegebenen Rendite in einer bestimmten Laufzeit das Kapitalziel zu erreichen? Je frueher man beginnt, desto staerker wirkt der Zinseszins und desto niedriger ist die noetwendige Rate. Wer 20 Jahre Zeit hat und 4 Prozent Rendite annimmt, muss deutlich weniger sparen als jemand mit 10 Jahren Vorlaufzeit.

Sinnvolle Vorsorgeprodukte in Oesterreich

Zur Schliessung der Pensionsluecke kommen in Oesterreich mehrere Wege infrage: betriebliche Vorsorge (Abfertigung neu), freiwillige Pensionskassenbeitraege, private Lebensversicherungen sowie Wertpapierdepots mit ETFs. Die staatlich gefoerderte Zukunftsvorsorge existiert noch, ist aber wegen der Kursgarantien und hohen Kosten weniger attraktiv als ein breit diversifiziertes ETF-Portfolio. Wichtig ist, frueh zu beginnen und regelmaessig zu sparen.

Frequently asked questions

Was ist die Pensionsluecke?
Die Pensionsluecke ist die Differenz zwischen dem Einkommen, das Sie im Ruhestand benoetigen, und der gesetzlichen ASVG-Pension, die Sie voraussichtlich erhalten. In Oesterreich liegt die durchschnittliche Ersatzquote bei rund 70 bis 80 Prozent des letzten Nettoeinkommens. Wer 3.000 Euro netto verdient und 2.000 Euro Pension erhaelt, hat eine monatliche Luecke von 1.000 Euro.
Was bedeutet die 4-Prozent-Regel fuer den Kapitalbedarf?
Die 4-Prozent-Regel besagt, dass man jaehrlich 4 Prozent seines Vorsorgekapitals entnehmen kann, ohne es ueber 30 Jahre aufzuzehren. Eine monatliche Luecke von 1.000 Euro bedeutet einen Jahresbedarf von 12.000 Euro und damit einen Kapitalbedarf von 300.000 Euro. Dieser Wert dient als Orientierung, nicht als Garantie.
Warum werden in Oesterreich 14 Bezuege gerechnet?
Das oesterreichische Pensionssystem kennt wie das Beschaeftigungssystem 14 Bezuege pro Jahr: 12 monatliche Zahlungen plus Urlaubsgeld im Sommer und Weihnachtsgeld im Dezember. Die Jahresluecke errechnet sich daher aus der monatlichen Luecke multipliziert mit 14. Dieser Faktor ist im Rechner beruecksichtigt.
Wie hoch sollte die monatliche Sparrate sein?
Die notwendige Sparrate haengt vom Kapitalziel, der Laufzeit bis zur Pension und der erwarteten Rendite ab. Der Rechner verwendet die PMT-Formel: Je mehr Jahre verbleiben und je hoeher die angenommene Rendite, desto niedriger die noetigen Monatsbeitraege. Eine Rendite von 4 Prozent entspricht einem breit diversifizierten ETF-Portfolio langfristig.

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