Nötige monatliche Sparrate für Ihr Sparziel.
Nötige Sparrate pro Monat
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Eingezahlt gesamt
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Davon Zinsertrag
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Ihre Aufschlüsselung
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Vom Ziel her gerechnet
Die meisten Sparrechner fragen, was am Ende herauskommt. Dieser dreht die Frage um: Sie nennen Ihr Ziel und den Zeitpunkt, und der Rechner sagt Ihnen, welche monatliche Rate dafür nötig ist. Das ist die ehrlichere Planungsrichtung, denn die meisten Menschen haben ein konkretes Ziel vor Augen, etwa das Eigenkapital für eine Wohnung, die Ausbildung der Kinder oder einen Notgroschen. Startkapital und Zinsen senken die nötige Rate, weil ein Teil der Arbeit von der Verzinsung übernommen wird.
50.000 Euro in 10 Jahren
Wer in 10 Jahren 50.000 Euro ansparen will, bereits 5.000 Euro Startkapital hat und mit 3 Prozent Rendite rechnet, muss rund 310 Euro im Monat zurücklegen. Über die Laufzeit zahlt er gut 37.000 Euro über die Sparraten ein, dazu kommen die 5.000 Euro Startkapital, die restlichen knapp 7.900 Euro stammen aus Zins und Zinseszins. Ohne Startkapital und ohne Zinsen läge die nötige Rate bei rund 417 Euro. Der Unterschied zeigt, wie stark Anfangskapital und Rendite die monatliche Belastung drücken.
So wird die Sparrate berechnet
Der Rechner nutzt die finanzmathematische Formel für den Rentenendwert. Das Startkapital wächst mit dem monatlichen Zins auf seinen Endwert an: Startkapital mal (1 + Monatszins) hoch Anzahl der Monate. Die fehlende Differenz zum Zielbetrag wird dann durch die Annuitätenformel auf monatliche Raten aufgeteilt. Bei einem Zinssatz von null vereinfacht sich die Rechnung zur schlichten Division: fehlender Betrag durch Anzahl der Monate. Da die Zinsgutschrift monatlich auf das gesamte Kapital anfällt, profitieren Sparende besonders davon, möglichst frühzeitig ein Startkapital einzubringen statt das gesamte Ziel allein durch monatliche Raten aufzubauen.
Typische Planungsfehler und wie Sie sie vermeiden
Ein häufiger Fehler ist das Einsetzen einer zu optimistischen Rendite. Wer einen langfristigen Aktien-ETF-Sparplan plant, kann historisch mit 6 bis 7 Prozent nominaler Rendite rechnen, aber Schwankungen und Lücken im Sparplan (Jobwechsel, Elternzeit) senken die reale Endrate spürbar. Planen Sie eher mit 4 bis 5 Prozent für mittelfristige Ziele. Ein zweiter Fehler ist das Vergessen der Inflation: 50.000 Euro in 10 Jahren kaufen weniger als heute. Wer den realen Wert sichern will, sollte den Zielbetrag vorab um die erwartete Preissteigerung anpassen, bevor er ihn in den Rechner einträgt. Schließlich unterschätzen viele Sparende, wie stark kleine Unterbrechungen den Zinseszinseffekt bremsen: Wer ein Jahr aussetzt, muss danach eine spürbar höhere monatliche Rate aufbringen, um den Rückstand aufzuholen.