Bruttomietrendite und Nettomietrendite Ihrer Immobilie auf einen Blick.
Bruttomietrendite
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Jahresmiete / Kaufpreis
Nettomietrendite
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(Jahresmiete minus Kosten) / (Kaufpreis plus Nebenkosten)
Gesamtinvestition
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Jahrlicher Nettobetrag
—
Rechenbeispiel: 200.000 Euro Kaufpreis, 800 Euro Kaltmiete pro Monat
Ein Apartment wird fur 200.000 Euro gekauft. Die monatliche Kaltmiete betragt 800 Euro, also 9.600 Euro im Jahr. Die jahrlichen Bewirtschaftungskosten (Grundsteuer, Versicherung, Instandhaltungsrucklage, Verwaltung) belaufen sich auf 2.400 Euro. Die Kaufnebenkosten (Grunderwerbsteuer, Notar, Makler) betragen 15.000 Euro.
| Kennzahl | Formel | Ergebnis |
|---|---|---|
| Bruttomietrendite | 9.600 / 200.000 x 100 | 4,80 % |
| Nettomietrendite | (9.600 - 2.400) / (200.000 + 15.000) x 100 | 3,35 % |
| Gesamtinvestition | 200.000 + 15.000 | 215.000 EUR |
| Jahrlicher Nettobetrag | 9.600 - 2.400 | 7.200 EUR |
Die Bruttomietrendite von 4,80 Prozent gibt einen schnellen Anhaltspunkt fur den Vergleich mit anderen Anlagen. Die Nettomietrendite von 3,35 Prozent ist realistischer, weil sie die tatsachlichen Kosten und die vollstandige Investitionsbasis berucksichtigt. Beide Werte sind Bruttozahlen vor Einkommensteuer und vor Inflationskorrektur.
Wie der Rechner funktioniert
Der Rechner verwendet zwei Formeln. Die Bruttomietrendite ergibt sich aus: Jahresmiete geteilt durch Kaufpreis, multipliziert mit 100. Die Nettomietrendite ergibt sich aus: (Jahresmiete minus jahrliche Bewirtschaftungskosten) geteilt durch (Kaufpreis plus Kaufnebenkosten), multipliziert mit 100. Alle vier Eingaben sind frei wahlbar. Der Rechner trifft keine Annahmen zu Steuersatzen oder gesetzlichen Abgaben. Die Ergebnisse werden auf zwei Nachkommastellen gerundet.
Kaufnebenkosten umfassen alle einmaligen Kosten beim Erwerb, also Grunderwerbsteuer, Notarkosten und gegebenenfalls Maklerprovision. Den konkreten Betrag errechnen Sie anhand der in Ihrem Bundesland geltenden Satze und Ihres Kaufpreises. Als Orientierung: In Deutschland liegen die Nebenkosten haufig zwischen 7 und 12 Prozent des Kaufpreises, je nach Bundesland und Maklervertrag. Der genaue Betrag ist jedoch immer ein Nutzerinput.