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Baufinanzierungsrechner

Berechnen Sie Ihren Immobilienkredit nach deutscher Art. Aus Darlehensbetrag, Sollzins, anfänglicher Tilgung und Zinsbindung ergeben sich Monatsrate, Restschuld am Ende der Zinsbindung und gezahlte Zinsen.

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Monatsrate, Restschuld und Zinsen Ihres Immobilienkredits.

Monatsrate

Restschuld am Ende der Zinsbindung

Gezahlte Zinsen in der Zinsbindung

Wie ein Annuitätendarlehen funktioniert

In Deutschland wird die Immobilie fast immer über ein Annuitätendarlehen finanziert. Sie zahlen eine gleichbleibende Monatsrate, die sich aus dem Sollzins und der anfänglichen Tilgung zusammensetzt. Innerhalb dieser Rate verschiebt sich das Verhältnis Monat für Monat: Weil die Restschuld sinkt, fällt der Zinsanteil und der Tilgungsanteil wächst. Genau dieser Effekt sorgt dafür, dass Sie gegen Ende der Laufzeit deutlich schneller tilgen als am Anfang. Dieser Rechner bildet diesen Verlauf über eine monatliche Verrechnung nach und zeigt Ihnen die Belastung sowie die offene Restschuld am Ende der Zinsbindung.

Beispiel: 300.000 Euro, 3,5 Prozent, 2 Prozent Tilgung, 10 Jahre

Angenommen, Sie nehmen 300.000 Euro auf, der Sollzins liegt bei 3,5 Prozent und die anfängliche Tilgung bei 2 Prozent. Die jährliche Annuität beträgt damit 5,5 Prozent von 300.000 Euro, also 16.500 Euro, geteilt durch zwölf ergibt das eine Monatsrate von 1.375 Euro. Über die Zinsbindung von zehn Jahren zahlen Sie 120 Raten von zusammen 165.000 Euro. Davon entfallen rund 93.284 Euro auf Zinsen, und Sie tilgen rund 71.716 Euro. Am Ende der Zinsbindung verbleibt eine Restschuld von etwa 228.284 Euro.

Monatsrate1.375 €
Summe der Raten (120 Monate)165.000 €
Gezahlte Zinsen in der Zinsbindung93.284 €
Getilgt in der Zinsbindung71.716 €
Restschuld am Ende der Zinsbindung228.284 €

So wird gerechnet

Die Monatsrate ergibt sich direkt aus der Formel Darlehen mal Sollzins plus Tilgung, geteilt durch zwölf. Für die Restschuld verrechnet der Rechner jeden Monat einzeln: Der Zinsanteil ist die aktuelle Restschuld mal dem Monatszins, also dem Sollzins geteilt durch zwölf. Der Rest der Rate ist Tilgung und mindert die Restschuld. Diese Verrechnung wiederholt sich für alle Monate der Zinsbindung. Die gezahlten Zinsen sind die Summe aller monatlichen Zinsanteile in diesem Zeitraum.

Zwei Hinweise zur Einordnung: Der Sollzins ist nicht der effektive Jahreszins, denn dieser enthält zusätzlich bestimmte Nebenkosten der Finanzierung. Außerdem bleibt nach der Zinsbindung in der Regel eine Restschuld offen, die Sie über eine Anschlussfinanzierung zu den dann gültigen Konditionen weiterführen. Sondertilgungen sind in dieser Rechnung nicht berücksichtigt.

Frequently asked questions

Was bedeutet anfängliche Tilgung?
Die anfängliche Tilgung ist der Anteil des Darlehens, den Sie im ersten Jahr zurückzahlen, angegeben in Prozent der Darlehenssumme. Bei einem Annuitätendarlehen bleibt die Monatsrate konstant, doch innerhalb der Rate sinkt mit der Zeit der Zinsanteil und der Tilgungsanteil steigt. Eine höhere anfängliche Tilgung verkürzt die Laufzeit und senkt die Restschuld am Ende der Zinsbindung.
Warum ist nach der Zinsbindung noch eine Restschuld offen?
Die Zinsbindung legt nur fest, wie lange der vereinbarte Sollzins gilt, nicht wann das Darlehen vollständig getilgt ist. Mit einer anfänglichen Tilgung von zwei oder drei Prozent läuft die volle Rückzahlung über deutlich mehr Jahre. Am Ende der Zinsbindung bleibt daher meist eine Restschuld, die Sie über eine Anschlussfinanzierung zu dann gültigen Konditionen weiterführen.

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