Ihr monatliches Nettoeinkommen in drei Budgettöpfe aufteilen. Prozentwerte nach Bedarf anpassen.
Grundbedürfnisse
—
Persönliche Wünsche
—
Sparen und Investieren
—
Rechenbeispiel: 3.000 Euro Nettoeinkommen, Aufteilung 50/30/20
Bei einem monatlichen Nettoeinkommen von 3.000 Euro und der Standardaufteilung 50/30/20 ergibt sich folgende Verteilung:
Budgettopf
Anteil
Monatlich (EUR)
Jährlich (EUR)
Grundbedürfnisse
50 %
1.500
18.000
Persönliche Wünsche
30 %
900
10.800
Sparen und Investieren
20 %
600
7.200
Grundbedürfnisse: 3.000 mal 0,50 = 1.500 Euro. Persönliche Wünsche: 3.000 mal 0,30 = 900 Euro. Sparen und Investieren: 3.000 mal 0,20 = 600 Euro. Die drei Beträge ergeben zusammen wieder 3.000 Euro. Die jährlichen Werte multiplizieren die monatlichen Beträge mit 12.
Wie der Rechner funktioniert
Der Rechner liest das monatliche Nettoeinkommen sowie die drei Prozentangaben für Grundbedürfnisse, persönliche Wünsche und Sparen. Für jeden Topf gilt: monatlicher Betrag = Nettoeinkommen mal (Anteil in Prozent dividiert durch 100). Der jährliche Betrag ergibt sich durch Multiplikation mit 12.
Wenn die drei Prozentwerte nicht genau 100 ergeben, zeigt der Rechner einen Hinweis. Die Ergebnisse werden trotzdem angezeigt, damit Sie die Eingaben schrittweise anpassen können. Sobald die Summe 100 Prozent beträgt, verschwindet der Hinweis automatisch.
Der Rechner arbeitet ausschließlich mit dem eingegebenen Nettoeinkommen. Steuern, Sozialabgaben und sonstige Abzüge sind nicht Bestandteil der Berechnung. Wer das Nettoeinkommen erst aus dem Bruttogehalt ermitteln möchte, kann den Brutto-Netto-Rechner nutzen.
Frequently asked questions
Was ist die 50-30-20-Regel?
Die 50-30-20-Regel ist eine einfache Budgetfaustregel, die das monatliche Nettoeinkommen in drei Töpfe aufteilt: 50 Prozent für Grundbedürfnisse wie Miete, Lebensmittel und Versicherungen, 30 Prozent für persönliche Wünsche wie Freizeit, Kleidung und Restaurantbesuche, sowie 20 Prozent für Sparen, Investieren oder Schuldenabbau. Die Regel stammt aus dem Buch "All Your Worth" von Elizabeth Warren und Amelia Warren Tyagi und eignet sich als erster Orientierungsrahmen für ein strukturiertes Budget.
Muss ich genau 50, 30 und 20 Prozent nehmen?
Nein. Die Standardaufteilung ist ein Ausgangspunkt, kein festes Gesetz. Wer in einer teuren Stadt lebt, wird möglicherweise mehr als 50 Prozent für Grundbedürfnisse benötigen. Wer aggressiv Vermögen aufbauen möchte, kann den Sparanteil auf 30 oder 40 Prozent erhöhen. Wichtig ist nur, dass die drei Prozentwerte zusammen genau 100 ergeben. Dieser Rechner erlaubt die freie Anpassung aller drei Werte.
Was zählt zu Bedürfnissen und was zu Wünschen?
Grundbedürfnisse sind Ausgaben, die notwendig sind, um den Alltag zu bestreiten: Miete oder Hypothek, Nebenkosten, Lebensmittel, Krankenversicherung, Fahrtkosten zur Arbeit und Mindestbeträge für Kredite. Wünsche sind Ausgaben, die das Leben angenehmer machen, aber nicht existenziell sind: Streaming-Abonnements, Restaurantbesuche, Urlaube, Hobbys und Kleidung über den Grundbedarf hinaus. Die Grenze ist fließend und individuell verschieden. Der Rechner trifft keine Wertung, sondern rechnet mit den eingegebenen Prozentwerten.