Freiwilliger Einkauf in die Pensionskasse: Steuerersparnis und Netto-Kosten auf einen Blick.
Steuerersparnis
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Netto-Einkaufskosten
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Grenzsteuersatz
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Steuern vorher
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Steuern nachher
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Ihre Aufschlüsselung
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So funktioniert der freiwillige BVG-Einkauf
Wer in der Pensionskasse eine Vorsorgeluecke hat, kann diese durch einen freiwilligen Einkauf schliessen. Die Luecke entsteht typischerweise durch Beitragsjahre ohne Erwerbstaetigkeit, durch einen Stellenwechsel mit tieferer Versicherung oder durch eine Scheidung. Der Einkaufsbetrag wird im Jahr der Einzahlung vollstaendig vom steuerbaren Einkommen abgezogen, so wie ein Abzug in der Steuererklaerung. Der Effekt ist eine direkte Reduktion der Einkommenssteuer um den Grenzsteuersatz multipliziert mit dem Einkaufsbetrag.
Wie der Grenzsteuersatz berechnet wird
Der Grenzsteuersatz gibt an, wie viel Steuern auf den letzten oder ersten Franken des Einkommens anfallen. Dieser Rechner ermittelt den kombinierten Grenzsteuersatz aus der direkten Bundessteuer und der kantonalen Einkommenssteuer. Der Bundesanteil wird aus dem offiziellen DBG-Tarif abgeleitet. Der Kantonsanteil ergibt sich aus der Differenz der Kantonssteuer bei Einkommen plus und minus CHF 1000, dividiert durch CHF 2000. Je hoeher das Einkommen, desto hoeher der Grenzsteuersatz, da beide Tarife progressiv ausgestaltet sind.
Haeufige Fehler beim Einkauf
Ein verbreiteter Fehler ist der Einkauf kurz vor einem geplanten Kapitalbezug. Das Steueramt hebt die Abzugsfaehigkeit rueckwirkend auf, wenn der Versicherte innerhalb von drei Jahren nach dem Einkauf das angesparte Kapital als Einmalzahlung bezieht. Ein weiterer Fehler ist die Annahme, der Einkauf sei unbegrenzt moeglich. Tatsaechlich ist der Maximalbetrag auf die in den Vorsorgepapieren ausgewiesene Luecke begrenzt. Wer diesen Betrag ueberschreitet, riskiert eine Rueckweisung durch die Pensionskasse oder ein Steuerproblem. Schliesslich sollte der Einkauf nicht fremdfinanziert werden, da kreditfinanzierte Einkauefe steuerlich nicht anerkannt werden.
Einkauf im Vergleich zur Saeule 3a
Sowohl der BVG-Einkauf als auch die Saeule 3a senken das steuerbare Einkommen. Der wesentliche Unterschied liegt im Maximalbetrag. Bei der Saeule 3a ist der jaehrliche Abzug auf CHF 7258 (Erwerbstaetige mit Pensionskasse, Stand 2025) begrenzt. Beim BVG-Einkauf kann der Betrag bei grossen Vorsorgeluecken auf mehrere Zehntausend Franken steigen. Wer beides kombiniert, sollte darauf achten, dass sich die Massnahmen ergaenzen und die Liquiditaet nicht unnoetig belastet wird. Bei sehr hohen Einkaufsbetraegen kann eine Staffelung ueber mehrere Jahre steuerlich guenstiger sein als ein Einmalbetrag.