Berechnen Sie den jaehrlichen ALV-Beitrag und den maximalen Taggeldsatz in der Schweiz 2025. Bruttolohn eingeben, ALV-Abzug und Leistungsanspruch sofort ablesen.
Geben Sie Ihren Jahresbruttolohn ein. Der Rechner zeigt den jaehrlichen ALV-Beitrag und den maximalen monatlichen Taggeldsatz bei Arbeitslosigkeit.
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ALV-Beitrag 2025: Saetze und Grundlagen
Die Schweizer Arbeitslosenversicherung wird durch Lohnbeitraege finanziert. Auf Loehne bis CHF 148'200 pro Jahr betraegt der Beitragssatz 2,2 Prozent total, je zur Haelfte von Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Auf dem Lohnanteil zwischen CHF 148'200 und CHF 370'800 wird zusaetzlich ein Solidaritaetsbeitrag von 1 Prozent erhoben, ebenfalls je zur Haelfte. Dieser Solidaritaetsbeitrag geht an den ALV-Ausgleichsfonds und berechtigt nicht zu erhoehten Leistungen. Wer CHF 148'200 oder mehr verdient, zahlt den maximalen regulaeren Jahresbeitrag von CHF 1'630.20 als Arbeitnehmeranteil plus eventuell Solidaritaetsbeitrag.
Taggeldberechnung bei Arbeitslosigkeit
Bei Eintritt der Arbeitslosigkeit richtet sich das Taggeld nach dem durchschnittlichen Monatslohn der letzten sechs Monate vor der Arbeitslosigkeit. Dieser versicherte Verdienst ist auf CHF 148'200 pro Jahr (CHF 12'350 pro Monat) begrenzt. Das Taggeld betraegt 70 Prozent des versicherten Verdienstes, aufgeteilt in 5 Tage pro Woche. Bei Unterhaltspflicht fuer Kinder oder tiefem Einkommen steigt der Satz auf 80 Prozent. Das maximale monatliche Taggeld bei 70 Prozent betraegt rund CHF 8'645, bei 80 Prozent rund CHF 9'880. Diese Betraege sind brutto vor Sozialabgaben und Steuern.
Was die ALV leistet und was nicht
Die ALV sichert ein Ersatzeinkommen fuer maximal 400 Taggelder (520 ab 55 Jahren) innerhalb einer Rahmenfrist von zwei Jahren. Sie finanziert auch Massnahmen zur Arbeitsvermittlung wie Kurse, Praktika und Beschaeftigungsprogramme. Nicht abgedeckt sind Einkommensteile ueber CHF 148'200, Selbstaendigerwerbende, Entlassungen wegen Selbstverschulden ohne triftige Gruende sowie Personen ohne Beitragszeiten in der Schweiz. Wer weiss, dass sein Beruf einem hohen Kuendigungsrisiko ausgesetzt ist, sollte einen ausreichenden Notgroschen aufbauen, um die Zeiten zu ueberbrucken, in denen das Taggeld unter dem bisherigen Lohn liegt.
Frequently asked questions
Wie wird der ALV-Beitrag in der Schweiz berechnet?
Der ALV-Beitrag betraegt 1,1 Prozent des Bruttolohns bis zum Hoechstbetrag von CHF 148'200 pro Jahr. Arbeitnehmer und Arbeitgeber zahlen je die Haelfte. Auf den Lohnanteil ueber CHF 148'200 bis CHF 370'800 wird ein Solidaritaetsbeitrag von 0,5 Prozent erhoben, ebenfalls je zur Haelfte von Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Dieser Solidaritaetsbeitrag berechtigt nicht zu zusaetzlichen Leistungen, sondern finanziert die ALV allgemein.
Wann hat man in der Schweiz Anspruch auf ALV-Taggelder?
Anspruch auf Arbeitslosenentschaedigung hat, wer in den letzten zwei Jahren mindestens 12 Monate lang AHV-pflichtigen Lohn bezogen hat, in der Schweiz wohnhaft ist, arbeitsfaehig und vermittelbar ist, die Stelle nicht selbst verschuldet verloren hat und sich beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) angemeldet hat. Selbstaendige, Personen in arbeitgeberaehnjlichen Stellungen sowie mitarbeitende Familienmitglieder sind in der Regel nicht anspruchsberechtigt.
Wie hoch ist das ALV-Taggeld?
Das Taggeld betraegt 70 Prozent des versicherten Verdienstes. Es steigt auf 80 Prozent, wenn die Person Unterhaltspflichten gegenueber Kindern hat, wenn das versicherte Einkommen unter CHF 45'564 pro Jahr liegt, oder wenn die Person eine anerkannte Behinderung von mindestens zwei Dritteln hat. Der versicherte Verdienst ist der durchschnittliche Monatslohn der letzten 6 Monate, maximal CHF 148'200 pro Jahr.
Gibt es ALV-Abzuege auch fuer Teilzeitbeschaeftigte?
Ja. ALV-Beitraege sind auf jeden AHV-pflichtigen Lohn faellig, unabhaengig davon, ob jemand voll- oder teilzeitbeschaeftigt ist. Auch Arbeitnehmer mit geringem Stundenlohn oder kurzen Arbeitspensen zahlen ALV-Beitraege. Sie koennen auch ALV-Taggelder beziehen, wenn sie die Anspruchsvoraussetzungen erfuellen, mit dem Unterschied, dass das Taggeld proportional zum versicherten Teilzeiteinkommen berechnet wird.