Geben Sie Kaufpreis, Eigenkapital und Haushaltseinkommen ein. Der Rechner schätzt die mögliche Wohnbauförderung und zeigt die monatliche Gesamtbelastung.
Monatliche Gesamtrate
--
Geschätztes Landesdarlehen
--
Bankkredit (Rest)
--
Eigenkapitalquote
--
Rate in % des Einkommens
--
Ihre Aufschlüsselung
Aktualisiert sich live
Position
Betrag
Wohnbauförderung in Österreich
Die Wohnbauförderung ist in Österreich Ländersache. Jedes Bundesland verwaltet sein eigenes Förderungsmodell mit eigenen Einkommensgrenzen, Förderhöhen und Konditionen. Grundsätzlich gibt es zinsgünstige Landesdarlehen für Ersterwerb und Neubau sowie nicht rückzahlbare Zuschüsse für energieeffizientes Bauen oder Sanieren. In Wien, Niederösterreich und der Steiermark sind die Förderprogramme besonders ausgebaut.
Rechenbeispiel
Ein Haushalt kauft eine Wohnung um 350.000 Euro, bringt 70.000 Euro Eigenkapital ein und erhält ein Landesdarlehen von 80.000 Euro zu 1,5 Prozent über 25 Jahre (Rate rund 320 Euro). Den Restbetrag von 200.000 Euro finanziert eine Bank zu 3,5 Prozent über 25 Jahre (Rate rund 1.000 Euro). Gesamtrate: rund 1.320 Euro pro Monat, was bei einem Haushaltsnettoeinkommen von 55.000 Euro etwa 29 Prozent entspricht.
Tipps zur Antragstellung
Stellen Sie den Förderungsantrag vor Baubeginn oder Kaufvertrag, da nachträgliche Anträge meist nicht möglich sind. Prüfen Sie auch die Sanierungsförderung, wenn Sie ein älteres Objekt kaufen. Wärmepumpen und PV-Anlagen werden in den meisten Bundesländern zusätzlich gefördert. Für Familien mit Kindern gibt es erhöhte Förderungen und eigene Kinderkomponenten.
Frequently asked questions
Wer hat Anspruch auf Wohnbauförderung in Österreich?
Die Wohnbauförderung ist Ländersache und die Voraussetzungen unterscheiden sich je Bundesland. Grundsätzlich muss der Antragsteller österreichischer Staatsbürger oder EU-Bürger mit Hauptwohnsitz in Österreich sein. Das Jahreseinkommen darf bestimmte Grenzen nicht überschreiten (z.B. in Wien rund 50.000 Euro netto für Einzelpersonen). Die geförderte Wohnung muss als Hauptwohnsitz genutzt werden und bestimmte Größen- und Energieeffizienzstandards erfüllen.
Wie hoch ist das Förderungsdarlehen des Landes?
Das zinsgünstige Landesdarlehen liegt je nach Bundesland zwischen 30.000 und 150.000 Euro für Erstanschaffungen. Der Zinssatz ist meist deutlich unter dem Marktzins (oft 1 bis 2 Prozent). Zusätzlich zum Darlehen gibt es in manchen Ländern Annuitätenzuschüsse, die die monatliche Rate senken, oder nicht rückzahlbare Baukostenzuschüsse. Die genauen Konditionen ändern sich regelmäßig und sollten direkt beim jeweiligen Landeswohnbauamt erfragt werden.
Welche Energiestandards müssen für die Förderung erfüllt werden?
Fast alle Bundesländer knüpfen die Wohnbauförderung an Mindeststandards für die Energieeffizienz. Gefördert werden meist Bauten mit einem Heizwärmebedarf unter 50 kWh je Quadratmeter und Jahr, was dem Niedrigenergiehausstandard entspricht. Passivhäuser und Nullenergiehäuser erhalten oft höhere Förderungen. Auch der Einsatz erneuerbarer Energiequellen (Wärmepumpe, Photovoltaik) wird zusätzlich honoriert.
Kann ich Wohnbauförderung und Bankkredite kombinieren?
Ja, das ist üblich und sogar empfehlenswert. Das zinsgünstige Landesdarlehen deckt in der Regel nur einen Teil der Gesamtkosten ab. Den Rest finanziert man über einen klassischen Bankkredit oder Hypothekarkredit. Die Kombination aus günstigen Landeskonditionen und marktüblichem Bankzins ergibt meist eine insgesamt günstigere Gesamtfinanzierung als ein reiner Bankkredit.