PennyCompass

Mietrendite-Rechner Österreich 2026

Brutto- und Nettorendite einer Mietimmobilie berechnen. Kaufpreis, Nebenkosten, Jahresmiete und Betriebskosten eingeben, Rendite sofort ablesen.

Published

Brutto- und Nettorendite einer Mietimmobilie aus Kaufpreis, Nebenkosten, Jahresmiete und Betriebskosten berechnen.

Kosten: Verwaltung, Ruecklage, Versicherung, Leerstandspuffer. Ohne Steuern.

Nettorendite

-

Bruttorendite

-

Investition gesamt

-

Ihre Aufschlüsselung

Aktualisiert sich live
PositionBetrag

Brutto- vs. Nettorendite: Was die Kennzahlen bedeuten

Die Bruttorendite ist schnell berechnet: Jahresmiete geteilt durch Kaufpreis mal hundert. Sie eignet sich fuer einen ersten Vergleich zwischen Objekten, blendet aber alle realen Kosten aus. Die Nettorendite korrigiert das: Sie zieht Betriebskosten, Ruecklagen und Verwaltungsaufwand von der Miete ab und setzt diesen bereinigten Betrag ins Verhaeltnis zur Gesamtinvestition inklusive Kaufnebenkosten. Nur die Nettorendite zeigt, was tatsaechlich in der Kasse bleibt.

Rechenbeispiel: Eigentumswohnung in Wien, Kaufpreis 300.000 Euro

Eine Wohnung kostet 300.000 Euro. Kaufnebenkosten von 10 Prozent ergeben 30.000 Euro, Gesamtinvestition also 330.000 Euro. Die Jahreskaltmiete betraegt 12.000 Euro (1.000 Euro monatlich). Betriebskosten, Ruecklage und ein kleiner Leerstandspuffer summieren sich auf 1.800 Euro jaehrlich. Bruttorendite: 12.000 / 300.000 x 100 = 4,00 Prozent. Nettorendite: (12.000 - 1.800) / 330.000 x 100 = 3,09 Prozent. Der Unterschied von knapp einem Prozentpunkt zeigt, wie wesentlich Nebenkosten und Bewirtschaftungsaufwand die reale Rendite druecken.

Kaufnebenkosten in Oesterreich richtig einschaetzen

Die gesetzlichen Mindestkosten beim Immobilienkauf in Oesterreich betragen 4,6 Prozent: GrESt 3,5 Prozent plus Grundbucheintragungsgebuehr 1,1 Prozent. Kommt ein Makler ins Spiel, fallen bis zu 3 Prozent Provision plus 20 Prozent USt hinzu. Notar und Vertragserrichtung kosten weitere 1 bis 2 Prozent. Realistisch sind 9 bis 12 Prozent als Gesamtnebenkosten. Wer diese unterschaetzt, ueberschaetzt die tatsaechliche Nettorendite erheblich.

Leerstand, Instandhaltung und steuerliche Aspekte

Mietimmobilien sind keine passiven Investments. Leerstand, Instandhaltungskosten und gelegentliche Renovierungen schmaelern den Ertrag. Ein Puffer von 10 bis 15 Prozent der Jahreskaltmiete fuer solche Positionen ist konservativ und realistisch. Steuerlich gemaess oestrreichischem Einkommensteuerrecht sind Mieteinnahmen als Einkuenfte aus Vermietung und Verpachtung zu versteuern; der persoenliche Steuersatz kann je nach Gesamteinkommen erheblich sein. Dieser Rechner berechnet die Rendite vor Einkommensteuer.

Frequently asked questions

Was ist der Unterschied zwischen Brutto- und Nettorendite?
Die Bruttorendite setzt die jaehrliche Kaltmiete direkt ins Verhaeltnis zum Kaufpreis, ohne Nebenkosten oder Ausgaben zu beruecksichtigen. Die Nettorendite zieht jaehrliche Kosten wie Verwaltung, Ruecklage und Versicherung von der Miete ab und bezieht die gesamte Investition inklusive Kaufnebenkosten ein. Die Nettorendite ist die aussagekraeftigere Kennzahl fuer den tatsaechlichen Ertrag.
Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Oesterreich?
Die Kaufnebenkosten betragen in Oesterreich typischerweise 9 bis 12 Prozent des Kaufpreises. Die Grunderwerbsteuer (GrESt) betraegt 3,5 Prozent, die Grundbucheintragungsgebuehr 1,1 Prozent. Hinzu kommen Maklerhonorar (bis 3 Prozent plus USt), Notar- und Vertragskosten (rund 1 bis 2 Prozent) sowie sonstige Gebuehren. Als Richtwert werden haeufig 10 Prozent angesetzt.
Welcher Richtwert gilt fuer eine gute Mietrendite?
Als Faustregel gilt: eine Bruttorendite unter 3 Prozent ist in Oesterreich schwach, 4 bis 5 Prozent ist durchschnittlich, ab 5 Prozent gilt eine Immobilie als renditestaerker. Die Nettorendite liegt nach Abzug aller Kosten typischerweise 1 bis 2 Prozentpunkte unter der Bruttorendite. Lage und Mietsteigerungspotenzial spielen neben der Rendite eine ebenso wichtige Rolle.
Wie beeinflusst Leerstand die Rendite?
Jeder Leerstandsmonat senkt die tatsaechliche Mieteinnahme. Ein Monat Leerstand entspricht 8,3 Prozent Mietausfall pro Jahr. Wer mit 5 Prozent Bruttorendite kalkuliert, landet nach einem Monat Leerstand bei rund 4,6 Prozent. Es empfiehlt sich, im Netto-Kostenfeld einen pauschalen Leerstandspuffer von 5 bis 10 Prozent der Jahreskaltmiete einzurechnen.

Related calculators

Embed this calculator on your site (free)

Paste this code into your page. The calculator stays up to date automatically and links back to PennyCompass.

Calculator by PennyCompass