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Kirchensteuer-Rechner 2025

Kirchensteuer berechnen: 8 Prozent in Bayern und Baden-Württemberg, sonst 9 Prozent der Einkommensteuer. Aus dem zu versteuernden Einkommen 2025 ermittelt.

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Kirchensteuer als Prozentsatz der Einkommensteuer, je nach Bundesland.

Kirchensteuer im Jahr

Einkommensteuer (Basis)

Pro Monat

Eine Steuer auf die Steuer

Die Kirchensteuer ist keine Abgabe auf Ihr Einkommen, sondern auf Ihre Einkommensteuer. Mitglieder der katholischen oder evangelischen Kirche und einiger weiterer Religionsgemeinschaften zahlen einen Aufschlag von 8 oder 9 Prozent auf die festgesetzte Einkommensteuer. Der Satz hängt allein vom Bundesland ab: In Bayern und Baden-Württemberg sind es 8 Prozent, im übrigen Bundesgebiet 9 Prozent. Der Arbeitgeber behält die Kirchensteuer wie die Lohnsteuer direkt ein, sofern Ihre Religionszugehörigkeit hinterlegt ist.

45.000 Euro Einkommen, rund 806 Euro Kirchensteuer

Ein lediger Arbeitnehmer mit 45.000 Euro zu versteuerndem Einkommen zahlt 2025 etwa 8.961 Euro Einkommensteuer. Bei 9 Prozent Kirchensteuer ergibt das rund 806 Euro im Jahr, also rund 67 Euro im Monat. In Bayern wären es bei 8 Prozent etwa 717 Euro. Weil die gezahlte Kirchensteuer als Sonderausgabe das zu versteuernde Einkommen mindert, liegt die tatsächliche Nettobelastung nach der nächsten Veranlagung etwas niedriger.

Was ändert ein Kirchenaustritt?

Mit dem formellen Austritt beim Standesamt oder Amtsgericht endet die Kirchensteuerpflicht ab dem Folgemonat, je nach Bundesland. Das spart die volle Kirchensteuer, beendet aber zugleich die Mitgliedschaft mit allen Folgen wie kirchlichen Amtshandlungen. Der Rechner berücksichtigt eine mögliche Minderung durch Kinderfreibeträge nicht, weshalb die tatsächliche Bemessungsgrundlage bei Familien abweichen kann.

Frequently asked questions

Wie hoch ist die Kirchensteuer?
Die Kirchensteuer beträgt 8 Prozent der Einkommensteuer in Bayern und Baden-Württemberg und 9 Prozent in allen anderen Bundesländern. Sie wird also nicht auf das Einkommen, sondern auf die festgesetzte Einkommensteuer erhoben.
Wie spare ich Kirchensteuer?
Nur der Austritt aus der steuererhebenden Religionsgemeinschaft beendet die Pflicht. Da die Kirchensteuer als Sonderausgabe abziehbar ist, mindert sie zugleich die Einkommensteuer, sodass die effektive Belastung etwas unter dem Nominalsatz liegt.

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Sources

  1. Paragraf 32a EStG (Einkommensteuertarif), Lohnsteuer-Handbuch 2025, Bundesministerium der Finanzen
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