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Betriebliche Altersvorsorge Rechner 2025

Entgeltumwandlung in die bAV berechnen: Steuerersparnis, Sozialabgaben-Ersparnis und Netto-Aufwand auf einen Blick.

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Wie viel sparen Sie durch Entgeltumwandlung in Steuern und Sozialabgaben, und was kostet Sie der Beitrag wirklich netto? Geben Sie Ihren monatlichen Umwandlungsbetrag und Ihren Grenzsteuersatz ein.

Netto-Aufwand pro Monat

Steuerersparnis

SV-Ersparnis (AN-Anteil)

Steuerfreier Anteil

SV-freier Anteil

Steuerfreier Höchstbetrag (8 % BBG)

SV-freier Höchstbetrag (4 % BBG)

Ihre Aufschlüsselung

Aktualisiert sich live
PositionBetrag

Rechenbeispiel: 322 EUR Entgeltumwandlung, Grenzsteuersatz 42 %

Wer 322 EUR im Monat in die betriebliche Altersvorsorge umwandelt und einen Grenzsteuersatz von 42 % hat, spart monatlich 135,24 EUR Steuern und rund 64,40 EUR Sozialabgaben (Arbeitnehmeranteil). Der tatsächliche Netto-Aufwand beträgt damit nur 122,36 EUR, obwohl 322 EUR Bruttolohn weniger ausgezahlt werden.

Höchstbeträge im Überblick

  • Steuerfreier Höchstbetrag: bis zu 644 EUR pro Monat (8 % der BBG-RV von 96.600 EUR im Jahr)
  • SV-freier Höchstbetrag: bis zu 322 EUR pro Monat (4 % der BBG-RV)
  • Beträge über dem SV-freien Höchstbetrag sind weiterhin steuerfrei, aber sozialabgabenpflichtig
  • Beträge über dem steuerfreien Höchstbetrag sind voll lohnsteuerpflichtig

Wie die Entgeltumwandlung funktioniert

Bei der Entgeltumwandlung verzichtet der Arbeitnehmer auf einen Teil seines Bruttolohns zugunsten einer betrieblichen Altersvorsorge. Da dieser Teil das zu versteuernde Einkommen mindert, fällt weniger Lohnsteuer und bis zum SV-freien Höchstbetrag auch weniger Sozialversicherung an. Der Arbeitgeber ist seit 2019 verpflichtet, bei Neuverträgen mindestens 15 % des umgewandelten Betrags als Arbeitgeberzuschuss weiterzugeben, soweit er eigene SV-Beiträge spart.

Nachgelagerte Besteuerung im Alter

Die bAV-Leistungen werden im Rentenalter versteuert und unterliegen der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung (bei GKV-Pflichtversicherten). Die steuerliche Belastung ist im Alter in der Regel geringer als im Erwerbsleben, sodass die Entgeltumwandlung trotzdem vorteilhaft sein kann. Wie gut sich die Absicherung rechnet, hängt von Steuersatz, Beitragsjahren, Renditeannahmen und dem gewählten Durchführungsweg ab.

Wie der Rechner funktioniert

Der Rechner greift auf die verifizierten Werte der Datenbank dieser Website zu. Die Steuerersparnis ergibt sich aus dem steuerfreien Anteil (maximal 8 % der BBG-RV) multipliziert mit dem eingegebenen Grenzsteuersatz. Die SV-Ersparnis wird auf Basis des SV-freien Anteils (maximal 4 % der BBG-RV) und einem pauschalen Arbeitnehmer-SV-Anteil von rund 20 % geschätzt. Der Netto-Aufwand ist die Differenz aus umgewandeltem Betrag, Steuerersparnis und SV-Ersparnis.

Der Rechner bildet ausschließlich die Arbeitnehmerseite ab. Der verpflichtende Arbeitgeberzuschuss von 15 % und Unterschiede je nach Durchführungsweg (Direktversicherung, Pensionskasse, Pensionsfonds, Unterstützungskasse, Direktzusage) werden nicht berücksichtigt. Für eine vollständige Planung empfiehlt sich eine Beratung durch einen Steuerberater oder die Personalabteilung.

Frequently asked questions

Wie viel kann ich steuerfrei in die bAV einzahlen?
Im Jahr 2025 sind monatlich bis zu 8 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung (BBG-RV) steuerfrei in eine betriebliche Altersvorsorge einzahlbar. Die BBG-RV beträgt 2025 jährlich 96.600 EUR, daraus ergibt sich ein steuerfreier Höchstbetrag von 644 EUR pro Monat. Beträge darüber hinaus sind lohnsteuerpflichtig.
Bis zu welchem Betrag ist die Entgeltumwandlung sozialabgabenfrei?
Sozialversicherungsfrei sind Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorge bis zu 4 Prozent der BBG-RV, also bis zu 322 EUR pro Monat im Jahr 2025. Auf diesen Betrag fallen für Arbeitnehmer weder Kranken- noch Pflege-, Renten- oder Arbeitslosenversicherungsbeiträge an. Der Arbeitgeber spart ebenfalls seinen Anteil, ist aber nicht verpflichtet, ihn weiterzugeben.
Lohnt sich die betriebliche Altersvorsorge per Entgeltumwandlung?
Die Entgeltumwandlung lohnt sich vor allem bei hohem Grenzsteuersatz, da die Steuer- und SV-Ersparnis den Netto-Aufwand deutlich unter den umgewandelten Bruttobetrag drücken. Zu beachten ist, dass geringere Einzahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung die spätere Rente leicht mindern und die bAV-Leistungen im Alter versteuert und sozialabgabenpflichtig (Kranken- und Pflegeversicherung) sind. Eine individuelle Beratung durch einen Steuerberater ist empfehlenswert.
Ist der Arbeitgeberzuschuss zur Entgeltumwandlung Pflicht?
Seit Januar 2019 sind Arbeitgeber bei neu abgeschlossenen Entgeltumwandlungsvereinbarungen verpflichtet, einen Zuschuss von mindestens 15 Prozent des umgewandelten Betrags weiterzugeben, sofern sie durch die Entgeltumwandlung tatsächlich Sozialversicherungsbeiträge einsparen. Für Verträge, die vor 2019 abgeschlossen wurden, gilt diese Pflicht seit Januar 2022. Der Zuschuss erhöht den Beitrag zur betrieblichen Altersvorsorge und verbessert die Rendite der Entgeltumwandlung spürbar.

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