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Stundensatz-Rechner Oesterreich 2025

Berechnen Sie Ihren Mindest-Stundensatz 2025 als Freelancer in Oesterreich. Jahreskosten, GSVG, Einkommensteuer, Urlaubstage und Gewinnsicherheit.

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Wie hoch muss Ihr Stundensatz sein, um als Freelancer in Oesterreich wirklich kostendeckend zu arbeiten? Geben Sie Ihr Wunsch-Nettoeinkommen und Ihre Arbeitssituation ein und sehen Sie sofort, welchen Stundensatz Sie mindestens verlangen muessen.

Hinweis: Der Rechner verwendet eine vereinfachte Naeherung fuer GSVG (26,65 Prozent) und Einkommensteuer. Fuer die exakte Steuerplanung empfiehlt sich eine Steuerberatung.

Empfohlener Stundensatz (EUR/h)

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Mindest-Stundensatz

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Produktive Jahresstunden

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Jaehrliche Gesamtkosten

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Sicherheitspuffer (25%)

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Ihre Aufschlüsselung

Aktualisiert sich live
PositionBetrag

Warum der Stundensatz mehr als nur Ihr Wunscheinkommen abdecken muss

Als Freelancer in Oesterreich sind Sie selbst fuer Ihre Sozialversicherung verantwortlich. Der GSVG-Beitrag betraegt rund 26,65 Prozent Ihrer Beitragsgrundlage, dazu kommt die Einkommensteuer nach Paragraph 33 EStG. Bei einem Ziel-Nettoeinkommen von 50.000 Euro muessen Sie brutto gut 80.000 bis 90.000 Euro erwirtschaften. Rechnen Sie zusaetzlich Ihre Gemeinkosten hinzu, ergibt sich der Betrag, den Sie durch Ihre produktiven Stunden verdienen muessen.

Produktive Stunden realistisch kalkulieren

Ein Jahr hat 52 Wochen. Abzueglich Urlaubswochen, gesetzlicher Feiertage und realistischer Krankheitstage bleiben typischerweise 180 bis 210 produktive Arbeitstage. Davon sind jedoch nicht alle fakturierbar: Akquise, Administration, Buchhaltung und Weiterbildung fressen oft 20 bis 30 Prozent der Arbeitszeit. Wer das ignoriert, landet mit dem Stundensatz schnell unter der Kostendeckung.

Gemeinkosten nicht unterschaetzen

Freelancer tragen Betriebsausgaben selbst: Buchhaltung, Berufshaftpflicht, Software, Arbeitsmittel und Weiterbildung kommen leicht auf 3.000 bis 8.000 Euro pro Jahr. Diese Kosten sind als Betriebsausgaben steuerlich abzugsfahig und senken damit das zu versteuernde Einkommen. Im Stundensatz muessen sie aber vollstaendig abgedeckt sein, bevor der erste Euro Gewinn entsteht.

Marktrate vs. Mindest-Stundensatz

Der Mindest-Stundensatz ist die absolute Untergrenze. Am Markt sollten Sie 20 bis 30 Prozent mehr verlangen, um Leerlaeufe, Zahlungsausfaelle und Preisverhandlungen zu kompensieren. Branchenvergleiche zeigen: IT-Freelancer in Oesterreich erzielen haeufig 80 bis 150 EUR/h, Unternehmensberater 100 bis 200 EUR/h. Pruefe regelmaessig, ob Ihr Satz noch zum Markt passt.

Frequently asked questions

Wie berechne ich meinen Mindest-Stundensatz als Freelancer in Oesterreich?
Der Mindest-Stundensatz ergibt sich aus Ihren Gesamtkosten geteilt durch Ihre produktiven Jahresstunden. Die Gesamtkosten umfassen Ihr gewuenschtes Nettoeinkommen hochgerechnet auf das notwendige Bruttoeinkommen (inkl. GSVG von rund 26,65 Prozent und Einkommensteuer) plus Gemeinkosten wie Software, Buero oder Versicherungen. Dieser Rechner erledigt diese Kalkulation automatisch.
Was ist GSVG und wie hoch ist der Beitrag 2025?
Das GSVG (Gewerbliches Sozialversicherungsgesetz) regelt die Sozialversicherung fuer Selbstaendige und Gewerbetreibende in Oesterreich. Der Gesamtbeitrag betraegt 2025 rund 26,65 Prozent der Beitragsgrundlage (Pensionsversicherung 18,50 Prozent, Krankenversicherung 6,80 Prozent, Unfallversicherung 1,35 Prozent). Im Gegensatz zu Dienstnehmern zahlen Selbstaendige den vollen Beitrag allein.
Warum empfehlen Experten einen Sicherheitspuffer von 25 Prozent?
Als Freelancer haben Sie Zeiten ohne Auftraege, Akquiseaufwand, unvorhergesehene Kosten und Zahlungsausfaelle. Ein Puffer von 25 Prozent auf den Mindest-Stundensatz stellt sicher, dass Sie auch bei 80-prozentiger Auslastung Ihr Ziel-Nettoeinkommen erreichen. Ohne Puffer reicht der Mindest-Stundensatz nur bei 100-prozentiger Auslastung, was unrealistisch ist.
Welche Gemeinkosten sollte ich als Freelancer einrechnen?
Typische Gemeinkosten in Oesterreich umfassen Buchhaltung (ca. 1.000 bis 2.500 EUR pro Jahr), Berufshaftpflicht- und Rechtsschutzversicherung, Software-Abonnements, Arbeitsmittel, anteilige Bueroraumkosten, Fachliteratur und Weiterbildung sowie Reisekosten. Ein Jahresbetrag von 3.000 bis 8.000 EUR ist je nach Branche realistisch. Alle Gemeinkosten sind als Betriebsausgaben steuerlich absetzbar.

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