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ETF-Anlage-Rechner Oesterreich 2025

Berechnen Sie die ETF-Rendite 2025 nach oesterreichischer KESt. 27,5 Prozent auf ausschuettungsgleiche Ertraege, TER-Kosten und Endkapital nach Steuern.

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ETF-Anlage nach oesterreichischer KESt berechnen. Anfangskapital, jaehrliche Einzahlung, Bruttorendite und TER eingeben. Der Rechner zieht 27,5 Prozent KESt auf die jaehrlichen Ertraege ab und zeigt das Endkapital nach Steuern.

KESt 27,5 Prozent wird jaehrlich auf den Ertrag abgezogen. Ohne Inflation und Waehrungsrisiko.

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ETF-Besteuerung in Oesterreich: KESt auf ausschuettungsgleiche Ertraege

In Oesterreich werden ETF-Ertraege nach dem Investmentfondsgesetz (InvFG 2011) jaehrlich besteuert, unabhaengig davon ob ein Fonds ausschuettet oder thesauriert. Die Depotbank berechnet die sogenannten ausschuettungsgleichen Ertraege und behaelt darauf 27,5 Prozent KESt ein. Das bedeutet: Die Steuer mindert das Kapital bereits waehrend der Laufzeit und nicht erst beim Verkauf. Dieser Rechner simuliert diesen jaehrlichen Steuerabzug auf den Jahresertrag.

Wie TER-Kosten die Rendite beeinflussen

Die Total Expense Ratio (TER) eines ETFs wird taglich vom Fondsvermogen abgezogen. Sie erscheint nicht als separate Gebuehr, sondern als verminderter Kursanstieg. Ein ETF mit 7 Prozent Brutto-Marktrendite und 0,2 Prozent TER erzielt effektiv 6,8 Prozent netto vor Steuern. Ueber 20 Jahre macht dieser Unterschied bei einem Anfangskapital von 10.000 Euro mehrere tausend Euro aus. Guenstige Welt-ETFs haben TERs zwischen 0,07 und 0,25 Prozent, aktive Fonds oft 1,5 Prozent oder mehr.

Rechenbeispiel: 10.000 Euro Anfangskapital, 3.000 Euro pro Jahr, 7 Prozent Rendite, 20 Jahre

Bei 10.000 Euro Anfangskapital, 3.000 Euro jaehrlicher Einzahlung, 7 Prozent Bruttorendite, 0,2 Prozent TER und 27,5 Prozent KESt auf alle jaehrlichen Ertraege ergibt sich eine Nettorendite von 6,8 Prozent vor KESt. Nach jaehrlichem KESt-Abzug betraegt die effektive Jahresrendite rund 4,93 Prozent. Ueber 20 Jahre wachsen die eingesetzten 70.000 Euro auf rund 121.000 Euro an. Ohne KESt waere das Endkapital deutlich hoeher, was den Steuereffekt sichtbar macht.

Langfristige ETF-Strategie fuer oesterreichische Anleger

Trotz der jaehrlichen KESt-Belastung bleibt ein breit diversifizierter Welt-ETF fuer oesterreichische Privatanleger eine kostenguenstige Anlageform. Die Endbesteuerung bei inlaendischen Depots vereinfacht die Steuerabwicklung, da kein gesonderter Nachweis in der Steuererklarung noetig ist. Bei auslaendischen Brokern ohne oesterreichische Niederlassung muss man Ertraege selbst deklarieren. Ein regelmaessiger Sparplan profitiert vom Cost-Averaging-Effekt und verringert das Timing-Risiko ueber die Jahre.

Frequently asked questions

Was ist die ausschuettungsgleiche Ertragsbesteuerung bei ETFs?
In Oesterreich unterliegen thesaurierende ETFs der sogenannten Besteuerung ausschuettungsgleicher Ertraege. Das Finanzamt behandelt die im Fonds thesaurierten Ertraege steuerlich so, als ob sie ausgeschuettet worden waeren. Die KESt von 27,5 Prozent wird damit jaehrlich faellig, auch wenn der Anleger kein Geld entnimmt. Grundlage ist Paragraf 186 InvFG 2011 in Verbindung mit Paragraf 27 EStG. Oesterreichische Depotbanken fuehren diese Steuer automatisch ab.
Was bedeutet TER bei ETFs?
TER steht fuer Total Expense Ratio, also die Gesamtkostenquote eines ETFs. Sie umfasst Verwaltungsgebuehr, Lizenzkosten fuer den Index und sonstige laufende Kosten des Fonds. Die TER wird taglich anteilig vom Fondsvermogen abgezogen und erscheint nicht als gesonderte Buchung. Ein ETF mit 7 Prozent Brutto-Rendite und 0,2 Prozent TER ergibt eine Nettorendite von 6,8 Prozent. Guenstige Welt-ETFs haben TERs zwischen 0,07 und 0,25 Prozent.
Wie unterscheidet sich die ETF-Besteuerung in Oesterreich von Deutschland?
In Deutschland gibt es einen Sparer-Pauschbetrag von 1.000 Euro pro Jahr, der die ersten Ertraege steuerfrei stellt. In Oesterreich gibt es diesen allgemeinen Freibetrag nicht. Dafuer gilt bei oesterreichischen Depotbanken die Endbesteuerung: Die KESt wird automatisch einbehalten, eine separate Angabe in der Steuererklarung entfallt. Bei auslaendischen Depots ohne inlaendische Depotbank muss man die Ertraege selbst deklarieren.
Was ist der Unterschied zwischen ausschuettendem und thesaurierendem ETF in Oesterreich?
Bei ausschuettenden ETFs erhalten Anleger jaehrlich oder quartalsweise Ausschuettungen, auf die sofort KESt von 27,5 Prozent anfaellt. Bei thesaurierenden ETFs werden die Ertraege nicht ausbezahlt, sondern im Fonds wieder angelegt. Da Oesterreich die ausschuettungsgleichen Ertraege jaehrlich besteuert, ist der Steuerzeitpunkt nahezu identisch. Der Steuerstundungseffekt, der in Deutschland frueher thesaurierende Fonds bevorzugte, ist in Oesterreich durch diese Regelung stark reduziert.

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